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Sport
12.01.2020
12.01.2020 21:54 Uhr

Lars Forster erneut Meister

Der VC Eschenbach konnte heute in Baden dank ihres Mitglieds Lars Forster den dritten Schweizermeister-Titel feiern.

Die Schweizer Meisterschaften im Radquer gingen am Sonntagnachmittag auf der Badener Baldegg mit einem fulminanten Eliterennen der Herren zu Ende. Lars Forster feierte dabei bei bestem Wetter und vor einer grossartigen Zuschauerkulisse seinen dritten Meistertitel bei der Elite und verwies Titelverteidiger Timon Rüegg auf den Silberplatz. Bronze holte sich Nicola Rohrbach.

Das Wetter präsentierte im Laufe des Tages immer besser. Nachdem die ersten Rennen am Vormittag noch bei Nebel und sehr kühlen Temperaturen ausgetragen wurden, zeigte sich am Nachmittag zur Freude vieler Zuschauer die Sonne. Und auch trotz fehlender Niederschläge in den letzten Tagen bot sich den Rennfahrerinnen und Rennfahrern auf der Strecke einige technische Schlüsselstellen.

Forster und Rüegg mit hartem Kampf um Gold

Für das letzte Rennen des Tages, jenem der Herren Elite, wurde ein packendes Duell zwischen dem Titelverteidiger Timon Rüegg und dem Schweizermeister von 2016 und 2018, Lars Forster, erwartet. Die beiden wurden den Erwartungen gerecht und bereits früh bestimmte das Duo das Rennen an der Spitze. Eine Entscheidung fiel allerdings erst in der zweitletzten von neun Runden.

Nach einer ersten Attacke durch Rüegg, folgte ein Konter Forsters. Der Titelverteidiger gab sich allerdings nicht so einfach geschlagen und konterte erneut. Forster blieb wachsam und versuchte es ebenfalls noch einmal. Dabei gelang es ihm, entscheidende Meter zwischen sich und Rüegg zu schaffen, welche er auf der letzten Runde erfolgreich verteidigte. Für Forster ist es der dritte Titel bei der Elite. Insgesamt ist er nun bereits achtfacher Schweizermeister im Radquer.

«Es war ein harter aber toller Kampf gegen Rüegg», erklärte Sieger Forster im Ziel. «Rüegg hat mich wirklich gefordert aber am Ende hatte ich glücklicherweise die grösseren Reserven und freue mich natürlich über diesen dritten Titel».

Hinter dem Duo holte sich Nicola Rohrbach Bronze und hielt dabei Lukas Flückiger in Schach, der nach technischen Problemen zwischenzeitlich zurückgebunden wurde und nach einem starken Finale beinahe noch zu Rohrbach vorgefahren wäre. Am Ende blieb aber für Flückiger aber nur der undankbare vierte Rang.

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