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Sport
10.02.2021
10.02.2021 14:46 Uhr

Eidg. Kandidatur-Video: «Zurück zu den Wurzeln»

Vor dieser Kulisse soll 2025 der grösste Sportanlass der Schweiz stattfinden. (Bild: Franz Feldmann) Bild: Franz Feldmann
Die Kandidatur ESAF 2025 Glarnerland+, unterstützt auch vom Linthgebiet, stellt sein Kandidaturvideo vor. Kernpunkt ist der Slogan «Zurück zu den Wurzeln, zurück aufs Land».

In dreieinhalb Wochen ist es so weit. Dann stimmen die Delegierten des Eidgenössischen Schwingerverbands per Brief über den Austragungsort des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2025 ab. Zur Auswahl stehen St. Gallen und die Kandidatur ESAF 2025 Glarnerland+. Diese hat nun gestern das Video veröffentlicht, mit dem sie die Delegierten davon überzeugen will, das Glarnerland auszuwählen. Zurück aufs Land, zu den Wurzeln soll es mit dem ESAF im Glarnerland gehen, macht OK-Präsident Jakob Kamm bereits zu Beginn des anfänglich schwerfälligen Videos klar.

Der Kandidaturfilm:

Schöne Kulisse

Im weiteren Verlauf des Kandidaturfilms können sich die Macher steigern. So begleitet Moderatorin Fabienne Bamert den Glarner Vorzeigeschwinger und zweifachen Eidgenossen Roger Rychen durch den kleinen Kanton. Ziel dieser Aktion war es, den Zuschauern den Kanton Glarus näherzubringen. Untermalt wird die Reise mit atemberaubenden Bildern der Glarner Berge, des Klöntalersees und aus Elm. Für einen Jöö-Moment sorgt ein Kinderchor, der ein neu komponiertes Schwingerlied singt.

«Das Schwingfest wäre für das Glarnerland etwas Einmaliges und passt bestens zu unserem Kanton.»
Vreni Schneider, Ex-Skifahrerin und ESAF-Botschafterin

Immer wieder kommen bekannte Exponenten zu Wort. So spricht beispielsweise Ex-Skifahrerin und ESAF-Botschafterin Vreni Schneider darüber, wieso das Schwingfest für den Kanton Glarus etwas Einzigartiges wäre. «Es wäre etwas Einmaliges, einen Grossanlass bei uns im Glarnerland durchzuführen. So etwas bleibt.»

Roger Rychen meint zur Vorstellung, dass in fünf Jahren ein Eidgenössisches vor seiner Haustüre stattfinden soll: «Ich bekomme nur schon Gänsehaut beim Gedanken daran, hier zu schwingen.»

Schwinger Roger Rychen bekommt Gänsehaut beim Gedanken daran, zu Hause zu schwingen. (Bild: Archiv) Bild: ARK

Zusammenarbeit mit March und Höfen

Immer wieder wird von OK-Präsident Jakob Kamm sowie vom designierten Präsidenten des Trägervereins Hans­ruedi Hauser betont, dass das ESAF nicht nur ein Fest für die Glarner sein wird. Der Zusatz «+» im Namen symbolisiert auch die Zusammenarbeit mit den umliegenden Regionen, dem Linthgebiet, dem Sarganserland sowie March und Höfen. «Es ist etwas ­Spezielles, dass wir alle zusammen das Fest auf die Beine ­stellen wollen. Wir alle sind mit viel Engagement dabei», sagt Hauser. Überhaupt wäre es das erste Mal, dass ein Schwingfest nicht nur kantons-, sondern sogar teilverbandsübergreifend organisiert würde. Die Begeisterung bei den Beteiligten ist jedenfalls gross.

Geni Hasler: «Eine Riesenfreude»

Als ESAF-Botschafter amtet auch der Ex-Spitzenschwinger Eugen «Geni» Hasler aus Galgenen. Im Gespräch mit Fabienne Bamert kann auch er seine Begeisterung nur schwer verstecken. «Es wäre eine riesige Freude, wenn das Eidgenössische so nah von mir zu Hause stattfände.» Er sei motiviert, seinen Teil zu einer erfolgreichen Kandidatur beizutragen – wie auch die Mitglieder des Schwingklubs March-Höfe, die seit jeher eine freundschaftliche Beziehung zu den Glarnern pflegen.

Der Galgener Geni Hasler würde sich über ein Eidgenössisches vor der Haustüre freuen. (Bild: Irene Lustenberger) Bild: Irene Lustenberger

Für Geni Hasler wäre es ausserdem schön, wenn wieder einmal ein kleiner Kanton an einem kleinen Ort ein ­Eidgenössisches Schwingfest durchführen könnte – zurück zu den Wurzeln eben.

Lars Morger, Linth24/March24