Leserbrief
Linthgebiet
06.05.2019

LESERBRIEFE ZUR EIDGENÖSSISCHEN ABSTIMMUNG

Am 19. Mai wird über den sogenannten Steuer-AHV Deal und über das Waffenrecht abgestimmt. Linth24 publiziert Leserbriefe von Leserinnen und Lesern, die im Linthgebiet leben.

Leserbrief von Vito Leo, SVP Uznach (6. Mai 2019)

Nein zur Änderung der EU- Waffenrichtlinie: Die Übernahme der EU Waffenrichtlinie verstösst gegen den Volkswillen

Geschätzte Bürgerinnen und Bürger, am 13.02.2011 haben der Bundesrat und das Parlament empfohlen, die Vorlage «Für den Schutz vor Waffengewalt» abzulehnen, und das Resultat ergab eine Ablehnung mit einem Prozentsatz von 56.3 Prozent. Wie es scheint, akzeptiert das die EU nicht. Können Sie sich vorstellen, mit was für einer Erschwerung wir konfrontiert werden? Vereinen und Ihnen lieben Bürgern wird es erschwert, ihre persönliche Waffe zu tragen, sowie auch unser persönlicher Eigenschutz würde nicht mehr gewährleistet werden. Indirekt wird die EU auch einen erleichterten Zugang zu unseren persönlichen Daten erhalten. Seit jeher wussten unsere Vorfahren, dass man mit einer neutralen Einstellung und Handeln gegenüber Europa besser dran war. Wir dürfen der EU nicht erlauben, unser Volksrecht auf Spiel zu setzen. Zeigen wir Stolz und Mut und lehnen diese unnötige, von der EU aufgezwungenen Vorschrift am Sonntag den 19. Mai ab. Also wir sagen NEIN zum neuen Waffengesetz der EU.

ST-AHVF Nein / Waffenrecht Ja

Ohne einen Hinweis hätte ich unsern Politikern vielleicht naiv vertraut, nach der USR III, eine verbesserte Vorlage ausgearbeitet zu haben.  Dem sei/ist aber leider nicht so: das Steuerschlupfloch für Reiche, die Dividendenbesteuerung  wird nicht einmal mehr minimal beschnitten, oder  man wollte auch nicht  die Steuerbefreiung von Ausschüttungen aus den Kapitaleinlagereserven insoweit streichen, als sie nicht höher sind als nicht  ausgeschüttete  Gewinne.  Also «Nein» zu einer Vorlage, die einseitig Begüterte bevorteilt.  Die dringend notwendige Abschaffung des auch ungerechtfertigten Holding Privilegs kann und soll auf sozialverträglicherem Weg erreicht werden, und die AHV soll umfassend saniert werden, und nicht auch vor  allem die wenig  Begüterten negativ treffen. Und die Waffenindustrie hat es fest im Griff, uns Angst zu machen, auch mit Gewaltfilmsponsoring,   vor dem bösen Nachbar(n)staat,  dass wir Waffen kaufen, z. T.  sogar Mauern bau(t)en (China), USA, und uns teure Armeen leisten. Trotz internationalem Gerichtshof, der leider noch oft mut- und machtlos ist für unbedeutende oder kleine Gebiete, wie Tibet, oder die Krim. Es braucht also, ausser der  Polizei,  und, mit Bewilligung(?) für Jäger und Sportschützen, niemand mehr Waffen zu besitzen. Zustände wie in den USA mit Angst und Amokläufen  will  ja wohl niemand ernsthaft haben.  Also ein klares Ja zum  EU-Waffenrecht.

Leserbrief von Viktor Brunner, Kaltbrunn (5. Mai 2019)