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Leserbrief
Rapperswil-Jona
22.01.2021

«Porthof – Ende gut, alles gut?»

Beat Schuler aus Jona findet, dass man nun auch die Grösse und die Notwendigkeit des projektierten Pflegezentrum Schachen hinterfragen und anpassen sollte – oder gar darauf verzichten. Bild: Linth24
Die Pflegewohnung im Porthof wird nun doch fertiggestellt. Beat Schuler warnt jedoch, dass immer noch eine latente Gefahr des Defizits über der ganzen Angelegenheit schwebe.

«Die grosse Pflegewohnung im Porthof wird nun doch fertiggestellt und für die 50 neuen und 60 alten Wohnungen kann ein Service und eine Pflegeabteilung angeboten werden. Das Damoklesschwert eines Defizits schwebt aber weiterhin über dem Ganzen. Niemand will dieses Risiko. Die Stiftung RaJoVita nicht, die Stiftung Alterswohnungen nicht und die Stadt, sprich der Stadtrat, nicht.

Der Gesellschaft nicht zur Last fallen

Wenn wir – alt, müde und gebrechlich geworden – auf Unterstützung angewiesen sind, das ganze Leben gearbeitet, gar geschuftet und Steuern bezahlt haben, müssen wir offenbar immer noch rentieren, zumindest der Gesellschaft nicht zur Last fallen. Welch erbärmliche, unmenschliche Einstellung! Ehrlicherweise soll uns die Gesellschaft, sprich der Staat (in diesem Fall die Stadt Rapperswil-Jona), den Becher gratis zur Verfügung stellen. Vermutlich wäre dann diese Dienstleistung auch noch kostenpflichtig, zumindest das Formular für den Antrag!

Schachen ebenfalls hinterfragen & anpassen

Wenn wir schon beim Rechnen sind, muss jetzt subito die Grösse, die Notwendigkeit des projektierten Pflegezentrum Schachen hinterfragt, angepasst oder allenfalls darauf verzichtet werden und nicht erst wenn die Bagger aufgefahren sind. Und übrigens: Auch ein Kindergarten kostet, und rentiert nicht.»

Beat Schuler aus Jona