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11.01.2021
11.01.2021 17:19 Uhr

Mehrere Betriebe öffnen trotz Verbot

Verschiedene Beizen trotzen dem Verbot und öffnen die Türen – die Namen der geöffneten Betrieben sind jedoch nicht ersichtlich.
Über 300 Gewerbler haben sich am Montag unter dem Motto «Wir machen auf» gegen die Corona-Massnahmen gestellt. Auch in Rapperswil sollen 3 Betriebe mitgemacht haben.

Europaweit formiert sich aktuell ein Aufstand von Restaurants, Cafés, Bars, Fitnessstudios und Freizeiteinrichtungen. Sie alle leiden stark unter den Corona-Massnahmen und planten deshalb, ihre Geschäfte am Montag trotz Verbot zu öffnen, Linth24 berichtete.

Drei Betriebe in Rapperswil

Auf der Schweizer Webseite von «Wir-machen-auf» war ersichtlich, dass der Aufruf in den verschiedensten Branchen befolgt werden sollte, von Automobil bis Tattoo sowie in gegen 80 Restaurants. In Aarau beispielsweise sollten laut Statistik 19 Betriebe mitmachen, in Bern 27, in Basel 13, in Genf 5 und in Zürich 25. Insgesamt öffneten angeblich 30 Fitnessstudios.

In Rapperswil sollten laut Webseite drei Betriebe bei der Aktion dabei sein. Um welche Betriebe es sich handelt oder die genauen Namen sind jedoch nicht klar ersichtlich und konnten nicht verifiziert werden. 

Es drohen hohe Bussen

Die länderübergreifende Initiative «Wir-machen-auf» agiert anonym. Kommuniziert wird via Webseite und Kurznachrichtendienst Telegram. Die Idee stammt von Querdenkern aus Deutschland. Es gibt mittlerweile Ableger in Polen, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.

Der Branchenverband Gastrosuisse hatte sich am Freitag von der Aktion distanziert. Auch Walter Tobler, Präsident von Gastro St.Gallen, sieht die Aktion kritisch: «Das können wir nicht unterstützen. Wir betreiben aktuell politische Arbeit und kämpfen für Entschädigungen.» Die Betriebe riskieren bei einer Öffnung ihrer Geschäfte trotz Verbot des Bundes Strafen und Bussen in der Höhe von bis zu 10'000 Franken.

Linth24/St.Gallen24