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Leserbrief
Rapperswil-Jona
02.01.2021

«Acht Jahre Thomas Furrer»

Beat Schuler: «Wenn ein Bauchef und Stadtrat wie Thomas Furrer abgewählt wird, kann er gehobenen Hauptes «tschou zäme» sagen.» Bild: Linth24
In einem Leserbrief reflektiert Beat Schuler nochmals über den Abgang und die Amtszeit von Ex-Bauchef Thomas Furrer und lässt dabei einige lobende Worte zum Vorschein kommen.

«Vielleicht stellt sich manch eine oder einer die Frage, warum ein mit viel Sympathie willkommener Bauchef nach 8 Jahren in die Wüste geschickt wurde?

Schlauheit, Verschlagenheit, Rücksichtslosigkeit

Möglicherweise braucht man im Rat der sieben Egotypen (Th. Furrer) in Barberswila (G. Späth) zum Überleben eine gewisse Schlauheit, Verschlagenheit, ja Rücksichtslosigkeit. Man muss das Gras wachsen hören. Auch einen guten Draht zu den Brüdern der Würste zu haben ist sehr vorteilhaft.

Doch als besorgte Bürgerin und besorgter Bürger wünscht man sich das Gegenteil.

Stadtrat, Chef, Macher, Politiker

Ein Stadtrat und Bauchef, der Widerstand gegen die rein kommerziell optimierten Bauten leistet, nach dem Motto: «Für viele statt für wenige».

Ein Chef, für welchen Urbanität hochstehende Architektur mit grüner Umgebung bedeutet, wo sich unter grossen Bäumen soziale Kontakte ergeben. Dies wäre Lebensqualität auch in der Neustadt. Einer, welcher in den neuen 30iger Zonen der Quartierstrassen Bäume pflanzen statt Betonblöcken aufstellen lässt.

Ein Macher, welcher der Wüste Bahnhofplatz in Jona Leben einhaucht und die einzige Einkaufsstrasse, die Molkereistrasse, vom Verkehr befreit und den Menschen zurückgibt.

Ein Politiker, welcher an vorderster Front gegen den katastrophalen Verkehr kämpft, welcher immer mehr die ganze Stadt überflutet und kaputt macht.

«Tschou zäme»

Wenn so ein Bauchef und Stadtrat abgewählt wird, kann er erhobenen Hauptes «tschou zäme» sagen.»

Beat Schuler aus Jona