Schulhaus Weiden vor Abschluss
In Rapperswil-Jona wird gebaut, weil der Platz knapp geworden ist. Die Stadt wächst, Familien ziehen zu – und mit ihnen die Zahl der Schülerinnen und Schüler. Genau hier setzt die Erweiterung der Schulanlage Weiden an. Der Neubau schafft Raum für mehrere Klassen und zusätzliche Schulräume. Geplant sind unter anderem sechs Primarklassen sowie zwei Kindergartengruppen, die künftig ebenfalls auf dem Areal untergebracht werden. Aber es wird nicht einfach angebaut, die Schule wird als Ganzes neu gedacht. Ziel ist ein funktionierender Alltag, in dem alles näher zusammenrückt.
Bau auf der Zielgeraden
Was vor einiger Zeit mit Spatenstich und Bauinstallationen begonnen hat, steht nun kurz vor dem Abschluss. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, damit der Zeitplan eingehalten werden kann. Die Vorgabe ist klar: Zum Start des neuen Schuljahres im August 2026 sollen die Räume bezugsbereit sein. Und aktuell sieht es danach aus, dass dieses Ziel erreicht wird.
Schule bleibt ein «Park»
Wer das Weiden-Areal kennt, weiss: Hier geht es nicht nur um Gebäude, sondern auch um Platz dazwischen. Genau dieses Prinzip bleibt erhalten. Der Erweiterungsbau fügt sich bewusst in die bestehende Anlage ein. Statt eines grossen Blocks entsteht ein weiterer Teil einer offenen Schulstruktur mit viel Freiraum. Die Wege bleiben kurz, die Höfe offen und die Schule wirkt weiterhin wie ein kleiner Campus im Grünen.
Einheitlicher Schulalltag im Fokus
Ein wichtiger Punkt im Projekt: Alle Klassen sollen ähnliche Voraussetzungen haben. Die Räume sind so geplant, dass Unterricht flexibel und zeitgemäss stattfinden kann. Das klingt nach Mikromanagement-Planung, ist aber im Alltag entscheidend. Nur funktionierende Schulräume machen den Unterschied, ob Unterricht rund läuft oder improvisiert werden muss.
Ein Schritt in die Zukunft
Die Erweiterung des Schulhauses Weiden ist mehr als ein Bauprojekt. Sie ist eine Antwort auf die Entwicklung der Stadt. Wenn im August 2026 die Türen öffnen, wird man vom Baustellenbetrieb nichts mehr sehen. Dafür umso mehr von dem, was bleibt: mehr Platz, bessere Abläufe und eine Schule, die mit der Zeit gewachsen ist.