Uznach
01.12.2019
02.12.2019 20:42 Uhr

Einstimmung auf die Festtage

Das Adventskonzert in der Kirche auf St. Otmarsberg war ein Zusammenspiel vom Musikverein Harmonie und Männerchor Frohsinn Uznach.

Musikverein und Männerchor luden zu einem gemeinsamen Adventkonzert in die Klosterkirche ein. Zusammen schufen sie eine aussergewöhnliche Klangwelt, vereint zu einem geschlossenen, harmonischen Ganzen.

An diesem Konzertabend kamen viele Menschen zusammen, welche die Vorliebe zur Harmonie teilen. Keiner der Besucher war enttäuscht. Der Reigen von Musik und Gesang verband vorweihnächtliche, märchenhaftes, schwungvolles, selbst rockiges auf ganz besondere Art und Weise.

So mancher Konzertbesucher durfte an diesem Abend die Hektik des Lebens vergessen und den gegenwärtigen Moment geniessen. Zu viele lassen sich in den vorweihnächtlichen Stress einbinden, der mit einem so tollen Musikabend abgebaut werden kann.

Das Konzert eröffnete mit raumfüllenden Klängen der Musikverein unter der Direktion von Peter Diem mit dem «Ungarischen Tanz Nr. 5», ein Konzertwerk von Johannes Brahms. Es folgte das spannungsgeladene Filmwerk «La Storia». Etwas heiterer wurde es mit dem Welthit «Io Senza te» von Peter, Sue und Mark.

Der Männerchor unter Leitung von Kaspar Wagner begann mit der geistlichen Kantate «Machet die Tore weit und die Türen in die Welt». Eher Adventsstimmung kam auf bei «Jubilate Deo». Bei «Cinderella’s Dance» erkannten die Konzertbesucher sofort die Melodie aus dem Märchen «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Wie ein Gebet in die Adventsnacht sang der Männerchor «Sanctus mit Hosanna». Als Gegenpart «Galgenkindes Wiegenlied» mit Schlaf Kindlein schlaf.

Aufgerafft wurde dann wieder mit der bekannten Rockmelodie «Heaven» von Gotthard.

Von beiden Vereinen gemeinsam wurde die «Hymne an die Nacht» vorgetragen. Der grosse Applaus verpflichtete sie zu einer Zugabe. Was hätte da nicht besser dazu gepasst als das Weltlied «Stille Nacht» in zwei Variationen.

Der musikalische Abend wurde so mit einem magischen Moment abgeschlossen.

Werner Hofstetter, Linth24