Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Kanton
20.10.2019
17.11.2019 23:24 Uhr

Wahl19: Jung, grün, weiblich

Franziska Ryser von den Grünen hat Grund zum Jubeln, sie holt einen Sitz. Foto: Luca Lehmann.
Marcel Dobler wiedergewählt, Barbara Keller-Inhelder abgewählt und für den Ständerat braucht es einen zweiten Wahlgang. Die Grünen gewinnen, SVP und CVP verlieren.

Die 12 gewählten Nationalräte des Kantons St.Gallen

FDP-Wahltreff zwischen Freude und Frust

Die Ständeratskandidatur von Susanne Vincenz-Stauffacher und ein engagierter Wahlkampf hat die Juristin schliesslich in den Nationalrat getragen. Vincenz-Stauffacher verteidigte damit den Sitz des zurückgetretenden FDP-Politikers Walter Müller.

Weniger Freude machte den Parteimitgliedern das Abschneiden ihres Shooting-Stars Marcel Dobler beim aktuellen Ständeratswahlkampf.

Trotzdem sass man gerne im traditionellen National/Goldener Leuen an der Schmiedgasse zusammen.

Wahlfeier der FDP mit Susanne Vincenz-Stauffacher im Vodergrund.

SP feiert nüchtern

Status Quo bei den Nationalratssitzen und wieder einmal ein zweiter Wahlgang für den Ständerat Paul Rechteiner. Die SP nahm das Ergebnis ohne Trauer oder Euphorie entgegen.

Kurz vor 19 Uhr beim Kaffeehaus St.Gallen. Die SP Genossen geniessen den lauen Herbstabend.
Nach dem Medienmarathon feiert Politprofi Rechsteiner mit den SP-Genossen. Es ist nicht das erste Mal, dass er in einen zweiten Wahlgang muss.

Zufriedene Grünliberale - GLP

Grosserfolg auf nationaler Ebene und Rückeroberung des vor vier Jahren verlorenen Sitzes. Die Grünliberalen machten es sich im Kugl, St.Gallen gemütlich.

Familienfreundliche Atmosphäre im St.Galler Kugl. Foto: Luca Lehmann.
GLP-Wahlfest gegen 18 Uhr in St.Gallen

GLP Linth ist stolz auf ihr Resultat

Die GLP freut sich über den Sitzgewinn und schreibt: «Zum guten Resultat konnten sie auch in See-Gaster mit ihren Kandidierenden Sereina Kamm (Benken), Andreas Bisig (Rapperswil-Jona) und Tobias Uebelhart (Rapperswil-Jona) beitragen. So knackt die GLP Linth in See-Gaster die 8%-Marke und kommt in Rapperswil-Jona sogar erstmals auf über 10%. «Das Resultat zeigt, dass die kontinuierlich solide Arbeit der letzten Jahre Früchte trägt», freut sich Andreas Bisig, Präsident der GLP Linth.

Eine Kandidatin der Jungen GLP demontiert ihr Wahlplakat. Foto: Tobias Uebelhart.
Helfer der GLP versorgen die Wahlplakate im «GLP-Logistik-Zentrum» in Wagen. Foto: Tobias Uebelhart.

CVP Linth ohne Krönung in der Crown Bar

Zur Krönung von Beni Würth als Ständerat haben nur 501 Stimmen gefehlt. Trotzdem feierte die Partei sich und ihren Kandidaten in der «Crown» Bar in Kempraten.

Die CVP Linth feiert in der Crown Bar in Kempraten. Foto: Rolf Lutz
Sandro Morelli Bezirkspräsudent (links) und Thomas Hofstetter Präsi CVP Rapperswil-Jona (rechts) umrahmen Beni Würth, den Gewinner des 1.Ständerats-Wahlgangs. Foto: Rolf Lutz.

Prominente Abwahlen bei CVP und SVP

Zwei bisherige Nationalräte des Kantons St.Gallen sind bei der SVP nicht mehr gewählt worden und bei der CVP ist es ein Nationalrat. Geografisch gesehen verteilen sich die Abwahlen auf das Linthgebiet, das Rheintal und den Bodensee.

Thomas Müller, 1952, lic. jur und Stadtpräsident von Rorschach am Ende einer wechsevollen politischen Karriere.
Thomas Ammann, Rüthi. Im Nationalrat seit 30.11.2015
Barbara Keller-Inhelder, Rapperswil-Jona. Im Nationalrat seit 30.11.2015.

Statement von Barbara Keller-Inhelder nach Ihrer Abwahl

Barbara Keller-Inhelder wurde trotz 37068 Stimmen abgewählt. Nach vier Jahren ist somit Schluss im Nationalrat. Barbara Keller-Inhelder hat sich so eben gegenüber Linth24 über Ihre Zukunft geäussert. «Ich habe jetzt wieder ein normales Leben und ich habe – wie immer – einen Plan B. Ich mache eine weitere Ausbildung, spezialisiere mich beruflich auf Mediation und Konfliktlösung, werde weiterhin an meinen wichtigen Themen arbeiten und mich beispielsweise noch mehr für Tierschutz engagieren. Ich hätte wohl lauter sein müssen – weniger arbeiten und mehr die mediale Aufmerksamkeit suchen müssen. Aber ich bin zufrieden, wie es ist.»

Marcel Dobler, FDP, verteidigt seinen Sitz und damit den einzigen des Linthgebiets im Nationalrat. Foto: Luca Lehmann.

Der wiedergewählte Nationalrat Marcel Dobler (FDP) gegenüber Linth24:

«Ich bin überglücklich, dass ich vier weitere Jahre nach Bern gehen darf. Das ist auch der Lohn für einen engagierten Wahlkampf, der sicher auch dazu beigetragen hat, dass die FDP wieder zwei Sitze im Kanton St. Gallen besetzen kann. Bei der Ständeratswahl bin ich natürlich enttäuscht. Doch wir werden jetzt in den nächsten Tagen die beste Lösung abklären, um nur mit zwei bürgerlichen Kandidaten im zweiten Wahlgang anzutreten. Wenn die bürgerlichen Parteien zusammenhalten, gibt es sicher eine gute Chance. 

Die Abwahl von Barbara Keller-Inhelder bedaure ich sehr, es tut mir wirklich mega leid. Ich bin aber total überrascht. Aber so ist halt die Proporzwahl.»

Grüne Partei holt ihren Sitz zurück

Vor 4 Jahren verloren die Grünen ihren Sitz im Nationalrat. Dieses Mal gewannen sie ihn mit Franziska Ryser zurück. Obwohl sie bisher erst im Stadtparlament von St.Gallen politisiert hat, half ihr gleichzeitig durchgeführter Wahlkampf für den Ständerat.

Die 12 neuen und bisherigen Nationalräte des Kantons St.Gallen

                          Stimmen
Lukas Reiman (bisher) SVP  51 584
Mike Egger  (bisher) SVP 44107
Roland Rino Büchel (bisher) SVP 43906
Esther Friedli (neu) SVP 39540
Markus Ritter  (bisher) CVP 31 337
Marcel Dobler (bisher) FDP 30775
Barbara Gysi  (bisher) SP 29509
Claudia Friedl (bisher) SP 23718
Susanne Vincenz  (neu) FDP 22951
Franziska Ryser (neu) Grüne 22189
Nicolo Paganini (bisher) CVP 19230
Thomas Brunner (neu) GLP 12506

Mit Esther Friedli, Susanne Vincenz, Franziska Ryser und Thomas Brunner nehmen drei Frauen und ein Mann die Sitze ein der drei Männer und einer Frau, die zurücktraten oder abgewählt wurden. Damit wird also die Frauenvertretung des Kantons St.Gallen in Bern grösser.

Susanne Vincenz-Stauffacher von der FDP wurde mit 22951 Stimmen neu in Nationalrat gewählt.

Die Sitze im Nationalrat des Kantons St.Gallen

Partei Anzahl Sitze Veränderung
SVP 4 - 1
CVP 2 - 1
SP 2 0
FDP 2 0
Grüne 1 + 1
Grünliberale 1 + 1
Wahlbeteiligung: 41.93 Prozent    

 

Für ein paar Stunden war der Pfalzkeller in St.Gallen das politische Epizentrum des Kantons. Foto: Luca Lehmann.
Nationalrat Thomas Ammann (CVP) mit seiner Frau Gabi im Pfalzkeller, kurz bevor er erfährt, dass es dieses Mal nicht gereicht hat. Foto: Ralph Dietsche
Marcel Dobler nach der Verkündigung des Resultats im Pfalzkeller.

Video: Beni Würth bei der Bekanntgabe des Schlussresultats der Ständeratswahl

Schlussresultate Ständeratswahlen St.Gallen

Alle Gemeinden sind ausgezählt. Das absolute Mehr zur Wahl in den Ständerat betrug 71'095 Stimme. Beni Würth hat dieses absolute Mehr um 501 Stimmen verpasst.

Die Wahlbeteiligung betrug 45.22%.

  Stimmen
Beni Würth (CVP) 70'594
Paul Rechsteiner (SP) 64'077
Roland Rino Büchel (SVP) 45'941
Marcel Dobler (FDP) 30'755
Franziska Ryser (Grüne) 27'660
Pietro Vernazza (GLP) 12'695
Norbert Fedmann (BDP) 4'174
Beni Würth, noch vor dem Schlussergebnis im Interview mit TVO,.
Barbara Keller-Inhelder wurde nach vier Jahren im NR wieder abgewählt

Barbara Keller-Inhelder nur auf Platz 5

Bei der SVP ist noch nicht klar, ob sie wieder fünf Sitze im Nationalrat machen, wie bei den letzten Wahlen oder nur vier Sitze. Für die Rapperswiler Keller-Inhelder wird es so oder so knapp.

Nach 66 von 78 ausgezählten Gemeinden liegt Lukas Reimann in der SVP internen Ausmarchung unangefochten auf dem ersten Platz mit fast 40'000 Stimmen. Mike Egger und Roland Rino Büchel folgen mit je 34'000 auf den Plätzen 2 und 3. Esther Friedli ist als Neukandidatin mit 30'000 Stimmen auf Platz 4. Auf Platz 5 folgen Barbara Keller-Inhelder aus Rapperswil-Jona mit 28'994 Stimmen und Thomas Müller mit 28'594 Stimmen.

Die Spannung im Pfalzkeller steigt. Jetzt warten alle auf die Schlussresultate.

Rapperswil-Jona: Heimspiel für Beni Würth. Dobler nur Platz 3

Beni Würth und Marcel Dobler aus Rapperswil-Jona haben abn ihrem Wohnort unterschiedich stark abgeschnitten. Paul Rechsteiner holte auch hier den zweiten Platz, wie im Kanton.

  Stimmen
Paul Rechsteiner, SP 3'753
Beni Würth, CVP 5'728
Roland Rino Büchel, SVP 1'476
Marcel Dobler, FDP 2'745
Norbert Feldmann, BDP 184
Franziska Ryser, Grüne 1'683
Piertro Vernazza, GLP 699

 

Zwischenresultate Nationalratswahlen St.Gallen

Stand: 14:35, Ausgezählte Gemeinden 66 von 78

SVP 352'971
FDP 136'466
CVP Süd Ost 133'717
SP 115'405
Grüne 84'087
CVP Nord West 66'380
GLP 64'532
Junge Grüne 17'368
FDP Frauenliste 16'920
EVP 17'292
Junge CVP Süd Ost 15'100
SVP Landliste 15'249
Junge GLP 13'857
Junge CVP Nord West 12'557
SVP Unternehmerliste 11'249
EDU 11'088
FDP Umwelt 11'910
Parteifrei SG 8'762
FDP Jungfreisinn 8'249
BDP 7'705
GPS KS 6'631
SVP Seniorenliste 7'959
SP Juso 5'558
Schweizer Demokraten 2'961
Pflug 2'164

 

14 Uhr 35: Immer mehr Interessierte versammeln sich im Pfalzkeller. Foto: Luca Lehmann.

Grüner Sieg in Glarus

Im Kanton Glarus hat Mathias Zopfi den Ständeratssitz gewonnen und den bisherigen Ständerat Werner Hösli von der SVP verdrängt. Als zweiter Ständerat wurde Thomas Hefti, FDP gewählt.

Die Resultate:
Thomas Hefti, FDP: 7'544 Stimmen
Mathias Zopfi, Grüne: 5'684 Stimmen
Werner Hösli, SVP: 5'432 Stimmen

Mathias Zopfi (links) für die Grüne Partei und Thomas Hefti, FDP: Die beiden neuen Ständeräte im Kanton Glarus
Noch ist der Pfalzkeller im St.Galler Klosterviertel kaum bevölkert. Aber die Spannung steigt, Foto: Luca Lehmann
Im Pfalzkeller in St.Gallen werden die Resultate live auf eine Grossleinwand projeziert. Foto: Luca Lehmann

Parteienstärke in Prozent im Kanton St.Gallen

Partei Wahl 2007 Wahl 2011 Wahl 2015 Wahl 2019
SVP 35.8 31.5 35.8 31.3
CVP 21.4 20.3 16.6 18.8
FDP 13.6 12.3 14.3 15.0
SP 14.7 16.7 14.2 12.7
Grüne 6.4 6.4 5.7 10.5
GLP 3.1 6.0 4.9 7.3
BDP -- 3.8 3.6 0.6
Mike Egger, Nationalratskandidat der SVP hängt seine eigenen Plakate ab. Foto: Esther Friedli

Die Parteistärken im Linthgebiet (See-Gaster)

Partei Wahl 2007 Wahl 2011 Wahl 2015 Wahl 2019
SVP 36.7 32.8 36.9  
CVP 23.0 22.5 16.7  
FDP 11.1 9.4 13.3  
SP 12.7 12.9 12.0  
Grüne 9.1 7.9 7.4  
GLP 3.2 7.2 5.2  
BDP -- 4.6 4.1  

Ständerat: 7 Kandidaten für 2 Sitze

Offiziell nominiert sind sieben Kandidaten. Aber im Gegensatz zum Nationalrat kann jeder mündige Bürger als Ständerat aufgestellt und gewählt werden. Diese kleinen Zahlen erscheinen dann jeweils unter «Diverse».

Unter den sieben Kandidaten hat es zwei Ständeräte (Paul Rechsteiner und Beni Würth), zwei Nationalräte, die wieder kandidieren (Marcel Dobler und Roland Rino Büchel), eine Stadtparlamentarierin (Franzyska Ryser) als einzige Frau und zwei Quereinsteiger (Norbert Feldmann und Pietro Vernazza).

Gewählt ist heute im ersten Wahlgang, wer mindestens 50.01% der Stimmen erreicht. Wer darunter liegt, aber den Wahlkampf weiterführt, tritt am 17. November erneut an. Beide bisherigen Ständeräte mussten schon durch zwei Wahlgänge, bevor sie ihr Amt antreten konnten.

Diese Kandidaten wollen für St.Gallen in den Ständerat

Paul Rechsteiner, wohnhaft in St.Gallen, seit 2011 Mitglied des Ständerats.
Beni Würth, wohnhaft in Rapperswil, seit dem 19.Mai diesen Jahres Ständerat.
Roland Rino Büchel, wohnhaft in Altstetten, seit 2010 Mitglied des Nationalrats.
Franziska Ryser, wohnhaft in St.Gallen, seit 2013 Mitglied des Stadtparlaments St.Gallen.
Marcel Dobler, wohnhaft in Rapperswil-Jona, seit 2015 Mitglied des Nationalrats.
Pietro Vernazza, Quereinsteiger und Kandidat der GLP

Die Ständeräte St.Gallens der letzten 20 Jahre

 

 

1999

2003

2007

2011

2015

2019, Mai

2019

CVP

E. David

E. David

E. David

 

 

B. Würth

 

FDP

E. Forster

E. Forster

E. Forster

K. Keller-Sutter

K. Keller-Sutter

 

 

SP

 

 

 

P. Rechsteiner

P. Rechsteiner

P. Rechsteiner

 

SVP

 

 

 

 

 

 

 

Grüne

 

 

 

 

 

 

 

GLP

 

 

 

 

 

 

 

Plakate werden abgeräumt

Wochen lang hingen die Plakate der Kandidaten im öffentlichen Raum. Ab jetzt haben es die Wähler in der Hand, wer in den Nationalrat oder Ständerat kommt.

Die SVP hat bereits mit dem Aufräumen angefangen.

Freiwillige Helfer räumen SVP Plakate ab. Foto: Esther Friedli
Ursula Egli räumt ihre Plakate eigenhändig weg. Denn jetzt haben es die Wähler in der Hand, wer in den Nationalrat kommt. Foto: Esther Friedli

Bleibt Gommiswald die SVP Hochburg?

Mit 46.6 Prozent war Gommiswald bei den letzten nationalen Wahlen im Herbst 2015 die absolute Hochburg der SVP im Linthgebiet. In der gesamten Schweiz betrug der Wähleranteil der SVP damals 29.4 Prozent. Ähnlich viele stimmten in Rapperswil-Jona für die SVP, womit diese Gemeinde den tiefsten SVP Anteil im Linthgebiet hatte.

Wo andere Parteien erfolgreich waren

Die Statistik gibt auch einen interessanten Blick frei auf die anderen Parteien und die Gemeinden, wo sie am erfolgreichsten waren.

Die FDP in Schmerikon
Die CVP in Benken
Die SP in Rapperswil-Jona
Die Grünen in Rapperswil-Jona
Die GLP in Rapperswil-Jona
Die EVP in Amden

Wahlstärke in den Gemeinden (in Prozent)

2015

  FDP

  CVP

  SP

  SVP

  EVP

  GLP

  BDP

  GPS

  SD

  EDU

Schweiz

16.4

11.6

18.8

29.4

1.9

4.6

4.1

7.1

0.1

1.2

Amden

7.9

19.5

5.9

46.5

1.4

4.0

5.5

4.6

0.9

1.1

Benken

10.1

25.8

5.6

43.3

0.4

3.2

4.2

4.1

0.5

1.4

Kaltbrunn

9.7

21.2

8.1

40.8

0.8

2.7

3.5

6.5

0.3

4.7

Schänis

9.7

24.0

7.6

40.5

0.6

3.4

4.5

5.3

0.3

1.7

Weesen

13.7

13.1

12.8

32.2

1.2

6.9

7.8

7.5

0.1

1.5

Schmerikon

18.4

14.7

12.4

34.5

1.2

4.3

4.2

8.0

0.0

0.9

Uznach

13.2

18.9

13.8

34.1

0.8

4.0

4.4

7.5

0.2

1.5

Rapperswil-Jona

15.9

12.9

16.0

30.3

1.3

7.1

3.7

9.9

0.1

0.6

Gommiswald

11.6

16.5

10.4

46.8

0.7

3.5

2.8

3.9

0.4

1.5

Eschenbach

10.2

18.8

7.5

46.0

1.1

3.8

4.6

5.2

0.3

1.0

Welche Parteien bisher Sitze im Nationalrat hatten

2011 erlitten die Grünen und Grünliberalen Sitzmässig Rückschläge, obwohl ihre Wähleranteile nur leicht rückläufig waren. In der Folge teilten sich die vier Grossen (SVP, CVP, FDP und SP) die 12 Sitze. Das wird vermutlich dieses Jahr anders sein.

Nationalratssitze im Kanton St.Gallen

 

1999

2003

2007

2011

2015

2019

CVP

4

3

3

3

3

 

FDP

2

2

1

1

2

 

SP

2

2

2

2

2

 

SVP

3

4

5

4

5

 

Grüne

1

1

1

1

 

 

GLP

 

 

 

1

 

 

11 von 12 Nationalräten treten erneut an

Einzig der Freisinnige Walter Müller aus St.Gallen stellt sich nicht mehr der Wiederwahl. Müller war seit 16 Jahren im Nationalrat. Ein Rücktritt während der Amtszeit kam für ihn nicht in Frage. So wird also mindestens bei der FDP heute ein neuer Nationalrat (Frau oder Mann) gewählt.

Komplette Kandi-Daten-Bank

Die Daten aller 255 St.Galler Kandidaten für einen der 12 Sitze des Kantons im Nationalrat findet sich hier: https://linth24.ch/kanton/wahlen-2019

Diese elf Kandidaten wollen wieder gewählt werden

Marcel Dobler, Rapperswil-Jona. Im Nationalrat seit 30.11.2015
Claudia Friedl, St.Gallen. Im Nationalrat seit 4.3.2013
Barbara Gysi, Wil. Im Nationalrat seit 12.12.2011
Markus Ritter, Altstetten. Im Nationalrat seit 5.12.2011
Nicolo Paganini, Abtwil. Im Nationalrat seit 12.3.2018
Thomas Ammann, Rüthi. Im Nationalrat seit 30.11.2015
Mike Egger, Berneck. Im Nationalrat seit 4.3.2019
Barbara Keller-Inhelder wurde nach vier Jahren im NR wieder abgewählt
Roland Rino Büchel, Oberriet. Im Nationalrat seit 1.3.2010
Lukas Reimann, Wil. Im Nationalrat seit 3.12.2007
Thomas Müller, Rorschach. Im Nationalrat seit 4.12.2006

70 Helferinnen und Helfer

Am Samstag und Sonntag sind in Rapperswil-Jona 70 Stimmenzählerinnen und Zähler im Einsatz. Für die Organisation zuständig ist dort Stadtweibel Markus Felder.

Wahlurne im Stadthaus Rapperswil-Jona mit Stadtweibel Markus Felder, der als Organisator der Wahlauszählung fungiert. Foto: Hans Peter Rathgeb.

Wo gewählt werden kann

An den meisten Orten werden die Wahlbüros in diesen Minuten eröffnet. 

Politische Gemeinde      
Amden Sonntag, 20.10. 09.30 - 10.30 Gemeindehaus
Benken      
Eschenbach Sonntag, 20.10. 10.00 - 11.30 Schulhaus Dorf, Eschenbach
  Sonntag, 20.10. 10.00 - 11.00 Schulhaus, Bürg
  Sonntag, 20.10 10.00 - 11.00 Schulhaus, Ermenswil
  Sonntag, 20.10. 10.00 - 11.00 Neues Schulhaus, Goldingen
  Samstag, 19.10. 19.00 - 19:45 Schulhaus, Hintergoldingen
  Sonntag, 20.10. 10.00 - 10.45 Talstation, Oberholz
  Sonntag, 20.10. 10.00 - 11.30 Schulhaus, St.Gallenkappel
  Sonntag, 20.10. 09.45 - 10.30 Schulhaus, Walde
Gommiswald Samstag, 19.10. 19.00 -19:45 Gemeindehaus, Ernetschwil
  Samstag, 19.10. 20.00 -20.45 Rainhalle, Rieden
  Sonntag, 20.10. 10.00 - 11.00 Gemeindehaus, Gommiswald
Kaltbrunn Sonntag, 20.10. 09.30 - 10.30 Gemeindehaus
Rapperswil-Jona Sonntag, 20.10. 09.00 - 11.00 Schulhaus Herrenberg und Stadthaus
Schänis Samstag, 19.10. 19.30 -20.00 Gemeindehaus, Schänis
  Sonntag, 20.10. 09.30 - 11.30 Gemeindehaus, Schänis
  Samstag, 19.10. 19.00 - 19.30 Schulhaus, Rufi
  Sonntag, 20.10. 10.30 -11.30 Schulhaus, Masetrangen
Schmerikon Sonntag, 20.10. 10.30 - 11.30 Gemeindehaus
Uznach Sonntag, 20.10. 09.30 - 11.00 Rathaus
Weesen Sonntag, 20.10. 09.30 - 10.30 Gemeindehaus

 

Erste Wahlurnen geschlossen

In Hintergoldingen, Ernetschwil, Rieden und Rufi waren die Urnen nur am Samstag zugänglich.

Mario Aldrovandi, Rolf Lutz, Hans Peter Rathgeb, Werner Hofstetter, Luca Lehmann, Jürg Grau