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29.09.2020
29.09.2020 09:28 Uhr

Wall Street Journal: «Massnahmen tödlicher als das Virus»

Geschätzt werden 900'000 zusätzliche Tote allein in Afrika wegen den Corona-Massnahmen.
Geschätzt werden 900'000 zusätzliche Tote allein in Afrika wegen den Corona-Massnahmen. Bild: zvg
Das «Wall Street Journal» zeigt die verheerenden Folgen des Lockdown auf: Es würden mehr Menschen wegen der Corona-Massnahmen als wegen des Virus sterben.

«Laut eines neuen Berichts des "Wall Street Journal" werden weit mehr Tote wegen der Corona-Massnahmen als wegen des Virus erwartet», schreibt der «Blick». Dem Bericht zufolge starben seit März 2020 deutlich mehr US-Amerikaner an Alzheimer, Bluthochdruck, Diabetes und Hirngefässerkrankungen als es 2015 - 2019 durchschnittlich der Fall war.

Zudem seien etliche Todesfälle nicht auf das Virus, sondern auf die Corona-Massnahmen zurückzuführen. In den USA seien 263'000 Menschen gestorben, aber nur 188'000 an Corona. Experten zufolge seien die andern 75'000 wegen verschobenen Operationen und abgesagten Spitalbesuchen - aus Angst vor Corona-Ansteckungen - gestorben.

900'000 zusätzliche Tote in Afrika

«An den Folgen des Lockdowns werden weit mehr sterben als am Virus», sagt auch der deutsche Entwicklungshilfeminister Gerd Müller im «Blick». Er rechne in Afrika mit 400'000 zusätzlichen Malaria-Toten und HIV-Opfern sowie einer halben Million mehr Tuberkulose-Toten. Das wären 900'000 zusätzliche Tote allein in Afrika.

Als Grund dafür nennt er den Zusammenbruch der Afrika-Versorgung mit Medikamenten und Lebensmitteln. Man konzentriere sich in den Industrieländern vollkommen auf die Corona-Bekämpfung, der Blick für andere Probleme würde verloren gehen.

Linth24