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Kultur
16.09.2020
16.09.2020 08:13 Uhr

Erfolgreiche Premiere für Commedia Adebar

Die Premiere des Stücks «Tuusig Dummheite» ging reibungslos über die Bühne und wurde mit grossem Beifall von Seiten Zuschauer belohnt. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
Am vergangenen Samstag standen die Schauspielerinnen und Schauspieler der Commedia Adebar auf der Bühne für ihre Premiere des Stücks «Tuusig Dummheite».

Um 19:00 Uhr öffneten sich die Tore des alten Escherhofs und die Zuschauerinnen und Zuschauer trudelten zum gemütlichen Risotto-Schmaus ein. Da sich der Tag der Premiere zu einem herrlichen Sommerabend entwickelte, konnte auch draussen gespiesen und getrunken werden.

Zuschauen und Spielen mit Maske

Um 20:15 Uhr war es an der Zeit, die nummerierten Plätze einzunehmen und die Maske anzuziehen: Aus Corona-bedingten Gründen musste beim Betreten des Escherhofs eine Maske angezogen werden. Auch die Schauspielenden trugen eine Plexiglas Maske, jedoch fielen diese nach Beginn des Stückes gar nicht mehr so richtig auf.

Ausverkaufte Zuschauerränge

Um 20:30 Uhr wurde es dunkel auf der Bühne und der Moment, auf welchen die Schauspielerinnen und Schauspieler sich seit über einem Jahr vorbereitet hatten, war da: Ihr Stück «Tuusig Dummheite», welches sie unter Regie von Barbara Schlumpf erarbeiteten, durfte die Schauspieltruppe vor ausverkauften Zuschauerrängen vorführen.

  • Die Zuschauerränge waren voll, die Masken aufgesetzt und die Schauspielenden hinter der Bühne bereit, ihr Werk zu präsentieren.
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  • Während der Vorstellung trugen sowohl das Publikum, wie auch die Schauspieler eine Maske, welche aber nach 10 Minuten nicht mehr gross auffiel. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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Die Arbeit der Schauspielerinnen und Schauspieler hatte sich gelohnt, das 80-minütige Stück ging ohne Fehler über die Bühne. Textsicher, ausdrucksstark und voller Energie vollstreckten Luzi, seine «Klassengspännli» und sogar die Lehrerin die «Tuusig Dummheite». Es wurde gespielt, getanzt, gesungen und die Zuschauerinnen und Zuschauer folgten der Klasse mit gespanntem Blick, wie sie Feuer zwackten, in Brennnesseln fassten, «Himmel und Hölle» spielten, in der Schule die Hausaufgaben korrigierten, ein Loch bis zur Hölle runter gruben und wie sie Luzi immer mehr und mehr ins Herz schlossen, bis sie ihn nicht mehr gehen lassen wollten.

Mit Gelächter an lustigen Stellen, Aufmerksamkeit an ernsten Stellen und grossem Beifall am Ende des Stückes belohnte das Publikum die 15 Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Regisseurin Barbara Schlumpf für die grosse Arbeit, die sie alle geleistet haben.

  • Luzi (Bruno Steiner) sitzt in der Mitte der Schülerinnen und Schüler, doch er gibt keine richtige Antworten auf die Fragen über die Hölle. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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  • Die Pfarrertochter Klara (Müsch Hürlimann) verbrennt sich an den Brennnesseln, wie die anderen Schülerinnen und Schüler auch: (v.l.n.r) Emma (Vreni Bürger), Susan (Claudia Rickenmann), Rosi (Marianne Lehmann), die Lehrerin Marie Morgenstern (Prisca Rigassi) und Antonia (Barbara Fischer).
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  • In der Schule haben die Schülerinnen und Schüler ihre Hefte schön brav eingefasst: (v.l.n.r) Sergio (Geri Rüegg), Lisa (Nadine Glaus), Susan und Klara präsentieren ihre Aufgabenhefte. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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  • Als Abschied schenkt Bruno (Mario Geiger) Luzi seine geliebte Steinschleuder. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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  • Auch geschaukelt wird im Stück: (v.l.n.r) Roger (Andi Widmer) und Flora (Tammy Müller) schaukeln hoch hinaus, bis fast zu den Zuschauern hin. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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  • Eifrig liest die Klasse aus den Aufgabenheften vor: (v.l.n.r) Emma, Roger und Leo (Dani Emmenegger) sind mit Elan dabei. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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  • Musikalisch unterstützt wird das Stück von Berta (Marta Reichlin) mit ihrem Örgeli. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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  • Der sportliche Dani Goth (Bruno Pfyl) klettert an der Sprossenwand, schaukelt an den Ringen und klettert hoch am dicken Tau. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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  • Luzi hat zwei kleine «Hörnchen» und zündet der Lehrerin die Zigarette mit den Fingern an. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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  • Alle Requisiten waren entweder aus der Turnhalle...
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  • ...oder aus Stoff wie das Tischset bei dem Pfarrer zuhause. (Bild: Hans-Ulrich Blöchliger)
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«Tuusig Dummheite»

11. September - 2. Oktober
Escherhof Uznach
Theaterbeiz: offen ab 18:30 Uhr
Spielbeginn: 20:30 Uhr

www.commediaadebar.ch

Linda Barberi, Linth24