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14.09.2020
13.09.2020 09:01 Uhr

Die «Covidioten» sind auf dem Vormarsch

Selbst die NZZ schreibt von den «Covidioten» und warnt davor, sie als dümmliche Ignoranten abzutun. Sie sind auf dem Vormarsch, und das mit gutem Grund.
  • Kommentar von Daniel Altorfer.

Achtung: Der folgende Artikel ist nicht geeignet für Covid-19-Hysteriker und Mainstreamuser. Die Zeilen beinhalten Fakten, welche Covid-Kritiker nicht als «Idioten» erscheinen lässt. Denn täglich gibt es von ihnen mehr: Die «Covidioten» kriechen aus allen Löchern und vermehren sich unaufhaltsam.

Ihre Vermehrung nimmt auch deshalb zu, weil Covid-Fans und Covid-unkritische Medien immer mehr Menschen zu ihnen zählen. Als «Covidioten» beschimpft werden aktuell alle Menschen die

  • dem Mainstream in Sachen Covid-19 nicht als Trittbrettfahrer folgen
  • Covid-19 nicht mehr als mordendes Killervirus anerkennen
  • Ihnen servierte Zahlen analysieren und kritisch hinterfragen
  • sich der künstlich verstärkten Covid-19-Angstblase entziehen
  • sich gegen die aus der Massenpanik entstandenen Zwangsmassnahmen auflehnen

Gegen die Angstblase

Auch ich zähle selbstverständlich durch meine kritische Berichterstattung zu den «Covidioten». Dabei verleugne ich weder das Virus, noch nenne ich dieses ungefährlich. Verhältnismässige Massnahmen zum Schutz von Risikogruppen lehne ich ebenfalls nicht ab. Zudem attestiere ich den Schweizer Entscheidungsträgern in Sachen Covid-19, dass die getroffenen Massnahmen im europäischen Vergleich moderat sind.

Doch masse ich mir an, die völlig entgleiste Berichterstattung in unseren Boulevardmedien zu hinterfragen und mich gegen die künstliche Angstblase zur Wehr zu setzten. Denn die seit Monaten fortlaufende Panikmache schadet unserer Bevölkerung. Die andauernden, negativen Impulse bringen viele Menschen an ihre Grenzen, machen unglücklich und manche von uns psychisch krank. Nicht zu reden von all jenen, die dauernd mit einem ebenfalls der Gesundheit schädigenden «Lappen» vor dem Mund herumlaufen müssen.

Gesetz gegen «Covidioten»

Doch das Drama scheint sich noch zu erweitern: Gegen die steigende Zahl an «Covidioten» soll nun ein Fake-News-Gesetz geschaffen werden. Ganz nach dem Motto: Wer die «Covidioten» mundtot macht, nimmt ihnen die Luft.

Der Anfang ist schon Tatsache: So werden kritische Artikel zur Covid-Panik von Medien und sozialen Netzwerken teils zensiert oder gar nicht freigeschaltet. Und kritische Ärzte werden ihres Amtes enthoben. Nun soll noch ein Gesetz helfen, die Presse- und Meinungsfreiheit zu Gunsten der Covid-Angst einzuschränken – womit unsere Land dann zu einem totalitären Staat mutiert.

Ich halte es mit der NZZ

Ich bin gegen abstruse Verschwörungstheorien zum Virus und auch gegen Gewalt. Aber ich bin sicher: «Andersdenkende» auszugrenzen, sie als Idioten niederzumachen, ist das Letzte, was uns weiterhilft. Ich halte es mit der NZZ die letzte Woche schrieb: «Niemand hat auf die Corona-Pandemie eine endgültige Antwort. In dieser Situation der Verunsicherung ist es verführerisch, Andersdenkende als «Covidioten» und Verschwörungstheoretiker zu diffamieren. Die Politik sollte nicht in diese Falle tappen.»

Noch ein Blick auf die aktuellen Zahlen

Und zum Schluss der «zynischer» Blick auf die aktuellen Infektionszahlen: Die Empfehlung zum «freiwilligen» Tragen einer Gesichtsmaske im Kanton St. Gallen zeigt positive Wirkung. Nur so lässt sich erklären, dass die Infektionszahlen im Ostschweizer Kanton im schweizweiten Vergleich weiterhin tief bleiben. Dagegen hilft die Maskenpflicht in Zürich, der Waadt und in Genf nicht weiter. Dort steigen die Zahlen auf Rekordhöhe.

Es scheint der Fall zu sein, dass das freie Atmen einen positiven Effekt auf das Immunsystem der St. Galler Bevölkerung hat.

Daniel Altorfer, freier Mitarbeiter Linth24