Linthgebiet
08.04.2019

OPTIMISTISCHE BAUMEISTER DES LINTHGEBIETS

Der Baumeisterverband Etzel und Linth blickte an der 100. Generalversammlung auf ein starkes 2018 zurück und erwartet auch im laufenden Jahr gute Umsätze bei knappen Margen. 

Aus der Sicht des Baumeisterverbandes Etzel+Linth prägten die Verhandlungen des Landesmantelvertrages und des flexiblen Altersrücktritts die Verbandsarbeit 2018, wie Präsident Herbert Lins von Bernet Bau AG in Gommiswald an der 100. Generalversammlung im Seedamm Plaza in Pfäffikon ausführte.

Die Auftragslage im Sektionsgebiet sei nach wie vor gut und auch kurz- und mittelfristig dürfte dies so bleiben. Die Nachfrage nach Wohneigentum, speziell in urbaner Umgebung, bleibt also weiterhin lebhaft. Der gesamtschweizerische Rückgang der Bautätigkeit um 3,5 % im Jahr 2018 wirkt sich auf den Wettbewerb im Verbandsgebiet am oberen Zürichsee aus. Die 39 Mitgliedfirmen kämpfen vermehrt gegen Mitbewerber von auswärts, welche sogar aus dem Mittelland stammen. Die hart kalkulierten Preise der einheimischen Unternehmen und die Qualitätsarbeit können sich aber weiterhin durchsetzen.

Erfolgreicher Berufsnachwuchs

50 neue Maurer und Strassenbauer konnten im Maurerzentrum Niederurnen ihre Lehre erfolgreich absolvieren und als gefragte Fachleute in die Berufswelt einsteigen.

Besonders gratuliert wurde Jürg Oberholzer aus Eschenbach, der als eidg. dipl. Baumeister erfolgreich die Baumeisterprüfung in Sursee bestanden hat und im elterlichen Unternehmen aktiv ist.

Für seine fast 15jährige Tätigkeit im Vorstand des Baumeisterverbandes Etzel+Linth wurde Werner Örtig aus Eschenbach geehrt. Bereits im Sommer hat er die operative Leitung seines Bauunternehmens an seine beiden Söhne übertragen.

Die Grüsse des Kantonalverbandes St.Gallen überbrachte deren Präsident Ueli Weber aus Wattwil, der darauf hinwies, dass die exorbitante Verschuldung der Staaten in Europa noch während längerer Zeit keine Veränderung der Zinslandschaft auslösen könne.

Gelungene Bauwerke sprechen an

Die meisten Bauunternehmen interessieren sich für Bilder von einer aktiven Baustelle, statt eines vollendeten Werkes. Für die Rapperswiler Moderatorin und Kommunikationsberaterin Regula Späni sind vollendete Bauwerke die besten Imageträger von Bauunternehmen, wie sie an der Tagung ausführte. Bauwerke für die Öffentlichkeit, fürs Wohnen oder aber auch für die Infrastruktur sprechen den neutralen Betrachter viel mehr an, wenn sie vollendet sind und ihre Schönheit oder ihren Nutzungszweck zum Ausdruck bringen.

(OriginalMitteilung, Autor: Baumeisterverband Etzel+Linth)