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Uznach
23.08.2020

Drei Einweihungen in Uznach

Gleich drei Neubauten bzw. Umbauten in Uznach konnten eingeweiht werden.
In Uznach gibt es gleich drei Neubau/Umbau-Einweihungen: Ein Skatepark, ein Pfadihaus und neue Fussballgarderoben.

Skatepark der Jugendarbeit Uznach

Der Wunsch der Jugendarbeit Uznach, einen gediegenen Bewegungspark zu haben, lebt schon lange. In Zusammenarbeit mit der Burgerkorporation Uznach, die den Platz am Steinenbach für eine Freizeitanlage und ein Pfadihaus zur Verfügung stellte, konnte eine Möglichkeit zum Skaten in der Region erstellt werden. Beim Skaten auf Parkplätzen wurden die Jugendlichen oft weggeschickt.

Nun haben sie eine eigene Anlage, die am letzten Wochenende eingeweiht wurde. Die Terminverzögerung ergab sich aus der Coronasituation. Wie Gemeindepräsident Diego Forrer erwähnte, darf sich die Jugend nun frei bewegen und die Anlage ist zu einem Magnet geworden. Gemeinderat Michael Rütsche gab einen kurzen Ablaufüberblick von der Planung bis zur Freigabe. In der Planungsphase 2008-2011 mussten immer wieder Anpassungen vorgenommen werden. Als kinderfreundliche Gemeinde mussten etwelche Vorschriften eingehalten werden. Nach neunmonatlicher Bauzeit steht nun der Jugend ein Skatepark zur Verfügung, auf der sie sich austoben kann, denn die Anlage bietet Hindernisse für jedes Niveau. Die Rampen oder Rohre können befahren werden mit Skateboard, Inliner, Rollschuh, Handrail, Rollbrett, Scooter usw.

Die Erstellungskosten belaufen sich auf ca. 40‘000.- Franken. Viele grosszügige Spender, Sponsoren, Eltern und die Gruppe Jugendarbeit haben sehr viele Eigenleistungen erbracht. An der Eröffnungsfeier waren sich die beiden Gemeindepräsidenten Diego Forrer und Felix Brunschwiler uneinig, ob sie einen Parkour abfahren sollten, was dann Michael Rütsche vormachte.

  • Teil der Anlage, welche man mit Skateboards, Rollschuhen, Scooters usw. befahren kann.
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  • Gemeinderat Michael Rütschi testete die Anlage bei der Einweihungsfeier aus.
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  • Die Kinder finden die neue Anlage toll.
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Das neue, grössere Pfadihaus

Die Pfadi Linth wurde 1997 gegründet. Viele Jahre betrieb sie eine Pfadibude am Ernetschwilerbach. Von einem bescheidenen Grüppli verzeichnet die Pfadi Linth heute rund 60 Jugendliche, aufgeteilt in ‘Biber, Wölfe, Pfadistufe, Piostufe und Roverstufe‘. Für Gruppenanlässe wurde die Pfadibude zu klein, die Umgebung nicht ideal. So machte man sich in der Pfadileitung Gedanken über ein grosses, eigenes Pfadihaus.

Neben Sportplatz. Tennisplatz und Bewegungspark passte ein Pfadihaus gut zur Umgebung. Am 13. Mai 2019 fand der Spatenstich statt. Vom 17.-19 Juni 2019 wurde das Pfadihaus aufgerichtet und am 26. Oktober konnte das neue Eigenheim der Pfadi Linth der Öffentlichkeit gezeigt werden. Über 5000 Fronarbeitsstunden wurden geleistet. Der gesamte Aufbau, Innenausbau, Aussenanlage wurden selber ausgeführt unter Anleitung des jeweiligen Fachmanns.

Nebst kleineren Gruppenräumen, Küche und Sanitäranlagen steht ein Grossraum für ca. 60 Personen zur Verfügung. Das Pfadihaus kann man auch mieten für Geburtstage, Familienfest, Vereinsanlässe, Kurse oder Sitzungen. Die Küche darf mitbenutzt werden. Am Tag der offenen Tür durfte an verschiedenen Posten selber Geschicklichkeit und Kreativität bewiesen werden. Auf der Homepage www.pfadihaus.pfadi-linth.ch gibt es weitere Informationen.

  • Der gesamte Aufbau, Innenausbau, Aussenanlage wurden selber ausgeführt unter Anleitung des jeweiligen Fachmanns.
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  • Im neuen Pfadihaus hat es genug Platz für alle Grüppli.
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Neue Garderobehaus mit Sanierung des Clubhauses

Mit knapp 550 Mitglieder zählt der FC Uznach zu den grössten Vereinen im Linthgebiet. Der FCU wurde 1923 gegründet. Durch den enormen Zulauf von Junioren und Damenmannschaften erwachsen für den Club immer grössere Platzprobleme. Im Dezember 2017 stimmte die Bürgerschaft einem Neubau eines Garderobengebäudes zu, das im 2019 in Betrieb genommen wurde. Im gleichen Atemzug wurde das 30 jährige Clubhaus saniert.

Für die Sanierung des Clubhauses wurden 295’000 Franken eingesetzt, für das Garderobenhaus mussten nochmals 912‘000 Franken aufgewendet werden. Dazu bewilligte die Gemeinde 742‘000 Franken. Mit Sport-Toto, Sponsorenbeiträgen, Gönnerbeiträgen und Eigenleistung konnten eine zweckmässige Sanierung und ein Neubau erstellt werden. Wie bis vor wenigen Tagen Präsident Armando Resegatti erwähnte, wäre eine riesen «Sause» vorgesehen gewesen, um beide Gebäude der Bevölkerung präsentieren zu können. Leider eben nur wäre. Die Coronazeit brachte eine totale Anpassung der Feierlichkeiten. So wurde nur im ganz bescheidenen Rahmen eine Übergabe inszeniert.

Dass der FCU ein hochangesehener Club ist, bewiesen die Anwesenheit einer Delegation des kantonalen Fussballverband mit Präsident Peter Witschi, die Gemeindepräsidenten von Uznach und Gommiswald und Gemeindeabgeordneten von Uznach und Kaltbrunn. Der FCU ist nun mächtig Stolz über die neu-alte Infrastruktur.

  • Für das Garderobenhaus mussten 912‘000.- Franken aufgewendet werden.
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  • Das neue Garderobengebäude des FC Uznach.
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Linth24