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Schänis
18.11.2022
18.11.2022 15:43 Uhr

6'000 Franken dank African Pop-Up-Restaurant

Der Liberianer Mim Burri (stehend) war einer der Köche. Der Anlass in Schänis war ein Vollerfolg.
Der Liberianer Mim Burri (stehend) war einer der Köche. Der Anlass in Schänis war ein Vollerfolg. Bild: Spendenorganisation Run For
Am 5./6. November 2022 öffnete die Spendenorganisation Run For das erste African Pop-Up-Restaurant im Schänner Freizeit- und Kulturzentrum Eichen. Die Nachfrage nach dem exotischen Essen war gross.

Am Samstag sowie auch Sonntag war das Lokal prächtig gefüllt und komplett ausgebucht. 80 Gäste von Jung bis Alt, aus Nah und Fern, durften sich über Atteke Salad, Fried Okra, Cassavaleaf oder das Liberian Pepper erfreuen. Wobei letzteres für den Otto Normalbürger doch eher etwas zu feurig war – obschon man die Feinschmecker vorgewarnt hatte.

  • Eines der servierten westafrikanischen Gerichte. Gegessen wurde ohne Besteck. Bild: Spendenorganisation Run For
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  • Die Nachfrage nach dem exotischen und unbekannten Essen war in Schänis sehr gross. Bild: Spendenorganisation Run For
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  • Für Otto Normalbürger fast zu feurig: Liberian Pepper. Bild: Spendenorganisation Run For
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Mehrgängiges liberianisches Essen

Der vierte und letzte Gang vor dem Dessert wurde als Highlight angekündigt. «Eine Spezialität, wie Bratwurst mit Rösti an Zwiebelsauce», so kündigte der Liberianer Mim Burri den Jollofrice an. Es sei ein harter Wettkampf unter den westafrikanischen Staaten um das beste Rezept. Wobei festzuhalten sei, dass die Liberianer darin Weltmeister sind.

Chefköchin Debora Niederer und ihr Partner Mim Burri, welche beide Mitglieder des aus dem Linthgebiet stammenden Vereins sind, ernteten für ihre Kochkünste und den Einblick in die liberianische Küche tosenden Applaus.

  • Erfolgreiche Köchin und erfolgreicher Koch. Bild: Spendenorganisation Run For
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  • Teile des Teams der Spendenorganisation Run For (stehend) und zufriedene Gäste. Bild: Spendenorganisation Run For
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  • Nach dem Erfolg des ersten afrikanischen Pop-Up-Restaurants könnte schon bald eine zweite Ausgabe folgen. Bild: Spendenorganisation Run For
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Die Lust etwas Neues auszuprobieren, widerspiegelte sich in den leeren Tellern und Kochtöpfe. Auch das Essen mit Löffel und Finger kam gut an. So traute sich kein einziger Gast, eine Gabel oder ein Messer beim Personal zu ordern.

Bereicherndes Wochenende und Spendenhöhe über Erwartungen

Präsident Simon Schoch blickt auf ein bereicherndes Wochenende zurück: «Der Teamspirit, die tollen Zusprüche und sehr grosszügigen Spenden motivieren uns!» Die Akzeptanz der Spendenorganisation und Dankbarkeit der geleisteten Arbeiten in Liberia und Ruanda waren spürbar. Die Spendeneinnahmen von über CHF 6'000.– haben die Erwartungen mehr als übertroffen. Es sei darum auch kein Zufall, wenn man schon bald wieder ein Pop-Up-Restaurant eröffne.

In diesem Sinne bedankt sich die Spendenorganisation Run For bei allen Helfern und Spendern – jede Unterstützung ist wohltuend und hilft weiter.

Spendenorganisation Run For