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18.11.2022
19.11.2022 10:51 Uhr

Wie heizt und lüftet man richtig

Als ideale Temperaturen in Innenräumen gilt 19 bis 20 Grad – gekippte Fenster sind Energieräuber! (Symbolbild)
Als ideale Temperaturen in Innenräumen gilt 19 bis 20 Grad – gekippte Fenster sind Energieräuber! (Symbolbild) Bild: Goldküste24
Mit dem dem Winter beginnt die Heizsaison. Gut eingestellte Heizventile und regelmässiges Stosslüften erhöhen den Komfort und senken die Heizkosten.

Heizen

Es fröstelt im Haus – der Griff zur Kuscheldecke oder dem Thermostatventil an der Heizung ist nicht weit. Der Griff zum Ventil sollte dabei überflüssig sein. Richtig eingestellt kann jeder Raum mit der für Sie richtigen Temperatur versorgt werden (siehe Bild unten). Als Faustregel gilt, dass Sie pro Grad Celsius rund 6 Prozent Heizenergie einsparen oder mehr benötigen. Wichtig dabei ist, dass Heizkörper möglichst nicht mit Vorhängen und Möbel zugestellt werden, da dies den Wärmefluss in den Raum behindert. Als ideale Raumtemperatur gilt 19– 20°C für bewohnte Räume. Im Schlafzimmer kann die Temperatur um die 16–18°C liegen, um den Schlaf optimal zu fördern.

Lüften

Frische Luft regt an und verhindert eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung, gerade nach dem Kochen oder Duschen. Mit dem Öffnen von mindestens zwei Fenstern über drei bis fünf Minuten – bis zu drei Mal täglich – kann die optimale Frischluft im Haus sichergestellt werden. Mit diesem «Querlüften» kühlen Sie die Wohnung nicht zu sehr aus, was den Heizenergiebedarf für den Luftaustausch tief hält. Vermieden werden sollten unbedingt gekippte Fenster – regeln Sie die Temperatur mit den Heizventilen und nicht mit Lüften. Bei Problemen mit der Heiztemperatur wenden Sie sich an Ihren Hausdienst, oder an Ihren Heizungsinstallateur.

Warmwasser

Wasser zu erwärmen braucht viel Energie. Achten Sie darauf, wieviel Warmwasser Sie tatsächlich benötigen – speziell beim Kochen – oder wie warm dieses sein muss, um die gewünschte Wirkung zu erzielen – zum Beispiel beim Programm der Waschmaschine oder des Geschirrspülers. Sparprogramme dauern deutlich länger, reduzieren aber den Wasser- und den Strombedarf.

MM/Goldküste24