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Region
27.10.2022
26.10.2022 18:54 Uhr

#obersee.linth – Region verbindet

Zu Beginn referierten Ladina Koeppel (l.), OST-Professur für Landschaftsentwicklung, und Peter Röllin, Kultur- und Kunstwissenschaftler aus Rapperswil.
Zu Beginn referierten Ladina Koeppel (l.), OST-Professur für Landschaftsentwicklung, und Peter Röllin, Kultur- und Kunstwissenschaftler aus Rapperswil. Bild: OST – Ostschweizer Fachhochschule
Der «Tag der Region» 2022 der Fachhochschule OST und des Regionalmanagements Obersee-Linth ging dem Thema «Region verbindet» und der Frage nach, wie regionale Identität gefördert werden kann.

Bereits zum zehnten Mal begrüssten am 24. Oktober das Regionalmanagement Obersee-Linth und die OST – Ostschweizer Fachhochschule zum «Tag der Region». Der diesjährige Anlass widmete sich dem Thema «Region verbindet». Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vorwiegend aus der Region rund um den oberen Zürichsee, diskutierten, wie wichtig kulturelle Gemeinsamkeiten und Orte der Begegnung für die Identität einer Region sind.

In ihrem gemeinsamen Vortrag gingen Peter Röllin, Kultur- und Kunstwissenschaftler aus Rapperswil, und Ladina Koeppel, Professur für Landschaftsentwicklung an der OST, der Frage nach: Was macht regionale Identität aus? Peter Röllin wies darauf hin, dass Identität ständig neu gesucht und entwickelt werden muss. Ladina Koeppel führte aus, dass die Tätigkeiten des Menschen jede Region einzigartig machen und deren Landschaft mitprägen. Auch persönliche Erinnerungen tragen wesentlich zur Identifikation mit einem Ort bei.

Sarah Loffredo (l.), Präsidentin Verein Regionale Identität Obersee-Linth, und Michael Stähli, Landesstatthalter des Kantons Schwyz, sprachen ebenfalls. Bild: OST – Ostschweizer Fachhochschule

Projekt-Entwicklung und unterschiedliche Polit-Strukturen

Sarah Loffredo, Präsidentin Verein Regionale Identität Obersee-Linth, betonte, dass all ihren Projekten die Grundidee gemein ist, zusammen mit der Bevölkerung Ideen zu entwickeln und Projekte mit Emotionen zu verbinden. Sie zeigte auf, dass eine zeitgemässe Entwicklung einer Region nur durch ein aktives Mitwirken der Bevölkerung ermöglicht werden kann.

Der Landesstatthalter des Kantons Schwyz, Michael Stähli, führte aus, dass historisch betrachtet die politischen Strukturen der Region wenig Gemeinsamkeiten hervorgebracht haben. Deshalb gilt es heute umso mehr eine Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Kultur anzustossen und damit die Region zu stärken. Ebenso falle der OST wie auch dem Regionalmanagement Obersee-Linth zur Förderung der Identität eine bedeutende Rolle in der Region zu, die sie beispielsweise mit dem «Tag der Region» aktiv wahrnehmen.

Remo Rusca, aus Lichtensteig, blickte in seinem Vortrag auf die Aktivitäten seiner Gemeinde. Im Prozess mit der Bevölkerung entstanden zuerst konkrete lokale Projekte, und erst dann folgte eine Strategie. Ausgehend von der Stadt Lichtensteig und nunmehr in der Region entstehen so mehr und mehr identitätsprägende Projekte.

Der «Tag der Region» ist eine jährlich gemeinsame durch das Regionalmanagement Obersee-Linth und der OST – Ostschweizer Fachhochschule organisierte Veranstaltung.

Regionalmanagement Obersee Linth / OST – Ostschweizer Fachhochschule