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Region
22.10.2022
22.10.2022 08:34 Uhr

Immer mehr Leute im Linthgebiet

Bild: zVg
Im Linthgebiet ist der Zustrom an Menschen, die hier leben wollen, überproportional gross. Das zeigt eine Auswertung von Zahlen des Bundesamtes für Statistik.

Der Wahlkreis See-Gaster verzeichnete im letzten Jahr ein Wachstum von 1,4 Prozent. Im schweizerischen Durchschnitt waren es im gleichen Zeitraum 0,8 Prozent. Das heisst: Die Anzahl der Menschen im Linthgebiet nimmt fast mit der doppelten Geschwindigkeit zu, als im Durchschnitt aller Schweizer Regionen.

Bald sind es 70’000

Die Linth Zeitung hat die Statistikzahlen unter die Lupe genommen und schreibt: «Wächst die Region so weiter wie zuletzt, erreicht sie noch im laufenden Jahr die Marke von 70'000, Ende 2021 waren es 69'386 Personen.»

Gegenüber der Zeitung sagte der Schmerikoner Gemeindepräsident Félix Brunschwiler, dass die gute Erreichbarkeit der Region ein wesentlicher Faktor für den starken Bevölkerungswachstum sei: «Das Linthgebiet ist gut erschlossen. Es liegt nahe an Zürich und ist im Vergleich dazu preislich attraktiv.»

Weesen wächst schneller

Die Hitparade der wachsenden Gemeinden führt Weesen an, vor Gommiswald, Eschenbach, Schmerikon und Rapperswil-Jona. Kaltbrunn, Benken, Schänis und Uznach bilden die hintere Hälfte der Wachstumsgemeinden. Als einzige Gemeinde mit weniger Einwohnern als 2020 sticht Amden hervor.

Immer mehr alte Menschen

Im Linthgebiet ist jeder dritte Bewohner über 64 Jahre alt. Der Anteil dieser Altersgruppe ist ebenfalls sehr stark gestiegen. Am meisten alten Menschen hat es in Amden. Dort ist fast jeder zweite Einwohner (49.1%) über 64 Jahre alt.

Die Zunahme von Menschen in der Region stellt grosse Herausforderungen an die Infrastruktur und belastet die natürlichen Ressourcen. Und bei der wachsenden Anzahl alter Menschen werden die Betreuungsaufwände zu einer immer grösseren Belastung für die Gemeinden.

MAL/Linth24