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Kanton
29.09.2022
29.09.2022 19:55 Uhr

St.Galler Nationalrat in Ambulanz weggebracht

Lukas Reimann (SPV/SG) erlitt im Nationalrat ein Unwohlsein. (Archivbild)
Lukas Reimann (SPV/SG) erlitt im Nationalrat ein Unwohlsein. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Wegen eines Unwohlseins von Lukas Reimann (SVP/SG) musste der Nationalrat am Donnerstagvormittag seine Sitzung kurz unterbrechen. Am Abend wurde bekannt, dass Reimann weiterhin medizinisch betreut wird.

«Wir wünschen ihm gute Besserung. Was er jetzt braucht, ist Ruhe», teilte Reimanns Partei am Abend auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Ob Reimann am letzten Sessionstag teilnimmt, war zunächst unklar.

Kurz nach 10:00 Uhr unterbrach der Nationalrat seine Debatte zum Embargogesetz. Nachdem Reimann mit Besserungswünschen von Ratspräsidentin Irène Kälin (Grüne/AG) aus dem Saal gebracht worden war, nahm der Rat seine Diskussion wieder auf. Die Parlamentsdienste machten auf Anfrage keine Angaben zum Vorfall.

Auf einem Video der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ist zu sehen, wie Reimann von einem Sanitätsteam im Rollstuhl aus dem Gebäude gebracht und in ein Ambulanzfahrzeug verladen wird. Unter den Ersthelferinnen und Ersthelfern war die Tessiner SP-Ständerätin Marina Carobbio Guscetti. Sie ist Ärztin von Beruf.

Keystone-SDA / wil24.ch / Linth24