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Rapperswil-Jona
26.09.2022
26.09.2022 17:14 Uhr

Offene Badi Lido: Motion und Akteneinsicht

Joe Kunz und Bianca Brunner mit ihrem Motions-Unterschriftenbogen in der Badi Lido
Joe Kunz und Bianca Brunner mit ihrem Motions-Unterschriftenbogen in der Badi Lido Bild: Markus Arnitz, Linth24
Die „IG Badi Lido bleibt offen“ setzt sich mit einer Motion für den Weiterbetrieb der Badi Lido ein. Und verlangt zum vom Stadtrat geplanten Badi-Abriss Akteneinsicht.

Die „IG Badi Lido bleibt offen“ sammelt ab sofort Unterschriften, um den „bis anhin unbelegten Abriss des Freibads Lido zu verhindern“, wie IG-Mitglied Joe Kunz an der heutigen Medienorientierung sagte. Die Badi soll so lange geöffnet bleiben, bis eine neue Badi gebaut werde. „Das kommt einem grossen Bedürfnis der Bevölkerung nach“, sagt Bianca Brunner, die sich Anfang 2020 schon einmal erfolgreich für die Offenhaltung der Badi eingesetzt hat.

IG bittet um Mithilfe

Der Unterschriftenbogen zur Motion ist diesem Bericht angehängt. Er kann zuhause ausgedruckt werden. Oder bei den IG-Vorständen Joe Kunz oder Bianca Brunner bestellt werden. (Siehe Kasten unten) Die beiden Vorstände, sowie das Vorstandsmitglied Pablo Blöchlinger (Ex-Stadtrat) bitten die Bevölkerung „um aktive Mithilfe beim Unterschriften sammeln“. Das sei eine kurze Zeit. Aber um die Motion dem Stadtrat noch vor der Dezember-Bürgerversammlung zu übergeben, sei der Einsendeschluss schon auf 14. November 2022 festgesetzt.

Einziges Freibad der Stadt

Mit der Motion wird der Stadtrat beauftragt, „die Badeanstalt Lido bis zum Baubeginn einer neuen Anlage für die Bevölkerung offen zu halten“.
Die IG schreibt dazu, die Badi Lido sei das einzige Freibad der 28‘000 Einwohner zählenden Stadt. Kinder, Familien und ältere Menschen seien auf ein Freibad angewiesen. Seebäder seien für Viele ungeeignet. Die Badi sei deshalb auf Saison 2023 wieder zu öffnen. Die dazu erforderlichen Investitionen seien „minimal zu halten“ und sollen sich an die Stadtratsangaben vor dem Stadtforum vom 17. Februar 2022 halten.

1.3 Millionen für Weiterbetrieb

Der Rat gab damals bekannt, für den Weiterbetrieb der Badi Lido benötige es insgesamt 1.3 Millionen Franken. Daran sind gemäss IG die heute budgetierten Kosten für den „aufzuschiebenden oder minimalen Abriss“ der jetzigen Badi abzuziehen.

Die IG-Vertreter führen weiter aus, allfällige Abbrucharbeiten an der Badi seien durch den Stadtrat zu belegen. Und er sei „gebeten“, der Bürgerversammlung vom 3. Dezember zur Offenhaltung der Badi auf Saison 2023 einen Finanz-Antrag zu unterbreiten. 

IG fordert Akteneinsicht

Das Vorstands-Mitglied der IG, Joe Kunz, hat dem Stadtrat am 15. August 2022 zur Badi Lido mehrere Gesuche zugestellt. Er und die „IG Badi Lido“ verlangen vom Stadtrat die Offenlegung seiner Fachberichte zur Badewassertechnik, zu den Lido-Gebäuden und zur kantonalen Bewilligung für die Lido-Badi.   

Da der Stadtrat seiner Offenlegungs-Pflicht trotz der gesetzlich vorgesehenen 30-Tage-Frist nicht nachgekommen sei, stelle die IG die Forderungen zur Akteneinsicht deshalb jetzt öffentlich.

Details zu den Forderungen sind dem Medientext der „IG Badi Lido“ am Ende dieses Berichts zu entnehmen.

Motions-Formular bestellen und einsenden


Der Unterschriften-Bogen kann untenstehend ausgedruckt oder bestellt werden bei:  
Johannes Kunz, joekunz@bluewin.ch, 076 376 86 40
Bianca Brunner, bianca.brunner@bluewin.ch 076 420 26 76

 Unterschriebene Motions-Bögen sind bis spätestens 14. Nov. 2022 einzusenden an:
„IG Badi Lido bleibt offen“, Oberseestrasse 25, 8640 Rapperswil 

Vorstand der „IG Badi Lido bleibt offen“: Johannes Kunz, Kreuzstrasse 37, 8640 Rapperswil; Bianca Brunner, Oberseestrasse 25, 8640 Rapperswil; Pablo Blöchlinger, Ex-Stadtrat, Webergasse 12, 8640 Rapperswil.

Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24