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Fussball
12.09.2022

FCRJ: Mit Dusel und Diego Yanz

Nicola Suter vom FCRJ setzt sich durch.
Nicola Suter vom FCRJ setzt sich durch. Bild: Chris Melo FCRJ
Nach einer 2:0-Führung musste der FCRJ am Schluss noch zittern. In der Nachspielzeit rettete Diego Yanz mit tollen Paraden die drei Punkte.

Dass beide Teams nach den Leistungen des vergangenen Wochenendes nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzten, war von Anfang an klar ersichtlich. Es waren die Rapperswiler, welche zuerst den Tritt fanden und mutiger nach vorne spielten.

Nach rund 10 Minuten verzeichnete der FCRJ die ersten «Halbchancen». Ein Freistoss durch Rijad Saliji und der anschliessende Eckball brachten erstmals Gefahr vor das Tor der Gäste. In der 21. Min. war es dann Christian Konan, der mit seinem Kopfball knapp scheiterte, dies war aber der Beginn der besten Phase der Rapperswiler, in der sich die Krienser oft nur durch Fouls zu wehren mochten.

Nach Führung weitere Chancen

Die schnellen Angriffe über die Seiten eröffneten dem FCRJ jetzt vermehrt Chancen für ein Erfolgserlebnis. Dimitri Volkert vom FCRJ, der immer wieder nachsetzte, schnappte dem Krienser Torhüter den Ball weg und traf zum vielumjubelten Führungstreffer für die Rapperswiler. Nur 2 Minuten später verpasste es Christian Konan zuerst mit dem Fuss und nach der glänzenden Abwehr des Gästehüters noch per Kopf, das 2:0 zu erzielen.
Der SC Kriens versuchte mit einzelnen Kontern die Rapperswiler zu verunsichern, aber mehr als ein Freistoss und Eckball schaute nichts zähl bares für die Luzerner raus.
Da war der FCRJ deutlich gefährlicher und hätte durch Dimitri Volkert fast noch das 2:0 erzielt. So blieb es bei der verdienten, aber zu knappen Führung zur Halbzeit.

Herrlicher Treffer durch Saliji

Es schien so als würden die Rapperswiler in der zweiten Hälfte da weitermachen, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Als Rijad Saliji in der 52. Min. aus rund 20 Metern abzog und herrlich zum 2:0 traf schien das Spiel für die Rosenstädter gelaufen. Als Yannik Pauli nur 3 Minunten später zum 2:1 für die Krienser traf, kippte das Spielgeschehen auf dem Platz zusehends.

Die Rapperswiler liessen sich nun mehr und mehr in die eigene Platzhälfte zurückdrängen und überliessen den Kriensern Ball und Spiel. Dass die Luzerner am Ende ohne Punkte die Heimreise antreten mussten, lag zum einen am eigenen Unvermögen und vorallem an Diego Yanz, der in der Nachspielzeit gleich zweimal mit glänzenden Reaktionen den Sieg fest hielt. Fazit der Partie: 3 wichtige Punkte mit etwas Glück und Können erkämpft.

FCRJ, pr