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Kanton
12.08.2022
12.08.2022 17:58 Uhr

Wegen Hitze: Fischsterben «historischen Ausmasses»

Die anhaltende Hitze führt vielerorts zu Fischsterben – laut Fischerei-Verband gar von historischem Ausmass. (Archivbild)
Die anhaltende Hitze führt vielerorts zu Fischsterben – laut Fischerei-Verband gar von historischem Ausmass. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/dpa/Frank Hammerschmidt
Beim Schweizerischen Fischerei-Verband (SFV) bestätigen sich die Befürchtungen: Ein Fischsterben historischen Ausmasses finde statt, auch in der Ostschweiz. Lokal seien manche Arten existenziell gefährdet.

Aus dem ganzen Mittelland, dem Jurasüdfuss und der Ostschweiz würden Fischerinnen, Fischer und Kantone in hoher Kadenz ausgetrocknete Gewässer und tote Fische melden, heisst es in einer Mitteilung des Fischerei-Verbandes vom Freitag.

Das Fischsterben durch die Hitze zerstöre mit einem Schlag brutal das jahrelange Hegen und Pflegen der Gewässerabschnitte und der Fischbestände durch die lokalen Fischereivereine.

Kältebedürftige Arten wie Forellen stärker betroffen

Besonders stark betroffen vom Fischsterben seien die kältebedürftigen Arten, insbesondere Forellen und Äschen. Unter Druck gerieten aber auch zunehmend Nasen, Barben, Groppen, Elritzen und Schmerlen.

Der Fischerei-Verband befürchtet, dass noch mehr Arten verschwinden könnten. Bereits heute seien drei Viertel aller einheimischen Fischarten gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben.

Keystone-SDA / Linth24