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Kanton
09.08.2022
08.08.2022 16:49 Uhr

Gommiswalderin für Mitte-Präsidium nominiert

Die Gommiswalder Kantonsrätin Franziska Steiner-Kaufmann (l.) soll das Mitte-Kantonalpräsidium von Patrick Dürr übernehmen.
Die Gommiswalder Kantonsrätin Franziska Steiner-Kaufmann (l.) soll das Mitte-Kantonalpräsidium von Patrick Dürr übernehmen. Bild: zVg / cvp.ch
An der Delegiertenversammlung vom 31. August 2022 tritt Patrick Dürr zurück und Die Mitte Kanton St.Gallen besetzt das Präsidium neu. Zur Wahl empfiehlt die Findungskommission nun Franziska Steiner-Kaufmann.

Kantonsrätin Franziska Steiner-Kaufmann wohnt in Gommiswald; sie ist 30-jährig, Lehrerin und Schulleiterin in Uznach sowie ausgebildete Bäuerin. Zusammen mit ihrem Ehemann und dessen Eltern arbeitet sie mit im eigenen Landwirtschaftsbetrieb. Zur jungen Familie gehört auch eine knapp einjährige Tochter.

Die Mitte ist ihre politische Heimat. «Mein Beitritt seinerzeit zur Jungen Mitte war ein gut überlegter Entscheid», erklärt sie, «denn mit extremen Positionen kommen wir nicht weiter. Es braucht Lösungsorientierung und Pragmatismus, es braucht Eigenverantwortung, aber auch Solidarität». In verschiedenen Parteiämtern hat sie sich in ihrer noch jungen Laufbahn schon engagiert, und seit gut zwei Jahren vertritt sie den Wahlkreis See-Gaster im Kantonsrat.

Die Parteileitung der Mitte Linth, die ihre Kandidatur fürs Parteipräsidium bei der Findungskommission angemeldet hat, begründet dies so: «Wir sind überzeugt, dass Franziska als junges Gesicht unserer Partei mit ihrer sympathischen und offenen Art und mit ihrem guten Gespür für die Sorgen und Ängste der Bevölkerung bestens für das Amt der Parteipräsidentin geeignet ist.»

Parteipräsidium zu einem spannenden Zeitpunkt

Die Partei stehe an einem spannenden Punkt, begründet Franziska Steiner-Kaufmann ihre Kandidatur. Der neue Name vermittle Aufbruchstimmung, die eingeschlagene Strategie bewähre sich, und die Partei agiere in einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem ein Sättigungsgefühl gegenüber der Polarisierung wahrnehmbar sei. Besonders stolz ist sie über die gesunde und engagierte Jungpartei der Mitte.

Gerne würde sie deshalb die Herausforderung des Parteipräsidiums übernehmen. Allerdings, und das betont sie, lasse sich ein solches Amt nur mit Rückhalt der Familie ausführen. «Meine Familie ermutigt mich zu dieser Kandidatur und wirkt unterstützend», erklärt sie, «dies motiviert mich zusätzlich, der Politik noch mehr Raum zu geben».

Findungskommission vom Profil Steiner-Kaufmanns überzeugt

Die Findungskommission hat in den letzten Wochen die Wahl des neuen Präsidiums umsichtig vorbereitet. Dabei hielt sie das Spektrum möglicher Kandidierenden-Profile weit offen.

Nun schlägt sie Parteivorstand und Delegiertenversammlung Franziska Steiner-Kaufmann zur Wahl vor. Die Findungskommission ist überzeugt, mit dieser jungen Politikerin der kantonalen Parteileitung den richtigen Schwerpunkt zu geben. Sie bringt ein breites berufliches Profil mit, hat Führungs- und Politikerfahrung und ist als Vertreterin der jungen Generation unmittelbar betroffen von Kernthemen der Mitte-Partei wie Bildung und Innovation, Familie und Mittelstand, Wirtschaft und Arbeit.

Die Mitte Kanton St.Gallen