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Kanton
02.08.2022
03.08.2022 18:48 Uhr

Mutter und Tochter stürzen in den Tod

Die Verunfallten sind beide noch vor Ort verstorben. (Symbolbild)
Die Verunfallten sind beide noch vor Ort verstorben. (Symbolbild) Bild: Kapo AI
Zwischen Weesen (AI) und Altenalp ist es am Montag erneut zu einem tragischen Unglück gekommen: Eine 31-jährige Mutter stürzte zusammen mit ihrer fünfjährigen Tochter einen steilen Abhang herunter. Beide sind verstorben.

Am Montag wanderte eine Familie aus dem Kanton Thurgau vom Äscher in Richtung Altenalp. Auf dem Wanderweg zwischen Weesen und Altenalp, kurz nach der Verzweigung «Füessler» nach dem Weidegebiet, stürzten die 31-jährige Mutter und die 5-jährige Tochter aus noch unbekannten Gründen den steilen Abhang hinunter.

Tot geborgen

Im Einsatz standen die Alpine Rettung Ostschweiz (ARO) – Rettungskolonne Appenzell, die Rega, ein Helikopter der Kantonspolizei Zürich, Hundeführer der Kantonspolizei St.Gallen und der ARO. Trotz sofort eingeleiteter intensiver Suche mit sämtlichen verfügbaren Mitteln konnten Mutter und Tochter nur noch tot im steilen Gelände gefunden und durch die Rega geborgen werden.

Zur Betreuung der Familienangehörigen wurde das Care-Team AR/AI aufgeboten. Die Absturzursache wird durch die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden abgeklärt.

Drei weitere Unfälle

Im gleichen Gebiet im Alpstein haben sich in den letzten Wochen drei weitere tödliche Unfälle ereignet: Am 18. Juli waren zwei Personen kurz nacheinander auf dem Bergwanderweg unterhalb des Äschers tödlich verunglückt. Zuerst war eine 66-jährige Deutsche über eine Felswand 80 Meter in die Tiefe gestürzt, als sie mit ihrem Ehemann auf dem Weg vom Äscher in Richtung Chobel unterwegs war.

Rund eine Stunde später, während Rettungskräfte die verunglückte Frau bargen, stürzte im gleichen Abschnitt ein 58-jähriger Mann aus dem Kanton Bern ab. Auch er wurde tödlich verletzt.

Am 26. Juni war auf dem gleichen Bergwanderweg eine 75-jährige Frau gestolpert und rund 80 Meter über eine Felswand abgestürzt. Die Rega konnte nur noch den Tod der Verunglückten feststellen

stgallen24/Linth24