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Schänis
12.07.2022

Ausgezeichnete Gigathlon-Platzierung für Schänner Team

Das Team Pneuhaus Rüdisüli, Schänis, zeigte am Gigathlon eine grossartige Leistung: Pius Seliner, Karin Melchior, Ivo Hager, Erika Seliner und Leo Seliner (v.l.n.r.)
Das Team Pneuhaus Rüdisüli, Schänis, zeigte am Gigathlon eine grossartige Leistung: Pius Seliner, Karin Melchior, Ivo Hager, Erika Seliner und Leo Seliner (v.l.n.r.) Bild: zVg
Der letzte Gigathlon ist Geschichte. Das Schänner Team Pneuhaus Rüdisüli zeigte eine super Leistung und genoss auf den jeweiligen Teilstrecken das Wetter, die Natur und den Wettkampfgeist.

Karin Melchior erlebte einen stimmungsvollen Massenstart im Mythenquai mit Live-Musik, toller Zuschauerkulisse und Top-Organisation. Sie zeigte im doch recht warmen Zürichsee eine sehr gute Leistung und konnte den «Spirit» Leo Seliner in der Wechselzone weitergeben. Für diesen war die darauf folgende abwechslungsreiche Laufstrecke – unter anderem durch den Sihlwald und den Hirzel hinauf – ein Genuss! In Wollerau galt es dann, Bruder Pius zu finden. Was bei anderen Teams eher schwierig war, gelang dem Team Pneuhaus Rüdisüli bestens.

So ging Pius Seliner denn auch hochmotiviert auf die 143 Kilometer lange Radstrecke. Durch die March und das Linthgebiet streifend konnte er seinen Heimvorteil optimal nutzen und viele Fahrer überholen. Vor Chur gab’s mit Rückenwind noch einen zusätzlichen «Booster». Die Zielankunft in Savognin erfolgte schliesslich um 17.30 Uhr, wo die anderen Teammitglieder bereits die Zelte aufgebaut hatten für die wohlverdiente nächtliche Pause.

Finish in Vicosoprano

Am nächsten Morgen ging es dann um 7 Uhr für Ivo Hager weiter. Dem erfahrenen Mountainbiker lag die Strecke sehr gut. Er fuhr von Anfang an vorne weg und bewältigte die 1400 Höhenmeter bis Vicosoprano als grossartiger Gesamt-Neunter! Hier ging dann Schlussläuferin Erika Seliner ins Rennen. Besonders der erste Teil des Trailrun war anspruchsvoll und führte über viele Steine, Wurzeln und Bäche. Der Blick auf einen wunderschönen Wasserfall rundete das Natur-Erlebnis ab. Im zweiten Teil machte sich die aufgrund einer Verletzung nicht ideal gelaufene Wettkampfvorbereitung bemerkbar. Kraft und Kondition fehlten Erika Seliner ein bisschen. Nichtsdestotrotz gab sie für ihr Team auch auf den letzten anstrengenden Metern ihr Bestes und durfte zusammen mit ihrem Mann Pius Seliner, ihrem Bruder Ivo Hager und Schwager Leo Seliner den Zieleinlauf geniessen.

Der 27. Schlussrang von 63 gewerteten Teams in einer Zeit von fast genau 16 Stunden ist ein schöner Erfolg bei der Dernière des Gigathlons. «Wir durften zwei anspruchsvolle und aufregende Tage erleben. Die Organisation war von A – Z grossartig und wir blicken mit Freude und Stolz, aber auch mit etwas Wehmut auf diesen letzten Gigathlon zurück, der uns ‘one more time’ zum erfolgreichen Team Pneuhaus Rüdisüli zusammengeschweisst hat.»

pd