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Rapperswil-Jona
27.06.2022

Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge in Wurmsbach

Neu werden 30 ukrainische Flüchtlinge im Klolster Wurmsbach aufgenommen,
Neu werden 30 ukrainische Flüchtlinge im Klolster Wurmsbach aufgenommen, Bild: HP Stadt Rapperswil-Jona
Die Stadt kann im Kloster Wurmsbach ab sofort 30 ukrainische Flüchtlinge unterbringen. Sie werden vor Ort von einem Mitarbeiter der Stadt betreut.

Die Stadt beherbergt derzeit 155 Flüchtlinge aus der Ukraine. Zwölf von ihnen haben bereits eine Arbeitsstelle gefunden und müssen finanziell nicht mehr unterstützt werden. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingszahlen (Stand 20. Juni 2022) ist die Stadt verpflichtet, 181 ukrainische Flüchtende aufzunehmen. Diese Zahl verändert sich fortlaufend aufgrund des Verteilschlüssels der Flüchtlinge des Bundes auf die Kantone, respektive Gemeinden.

Auf der Suche nach weiterem Wohnraum ist die Stadt bei den Schwestern der Zisterzienserinnen-Abtei Mariazell, bekannt unter dem Namen Kloster Wurmsbach, im ehemaligen Mädcheninternat, fündig geworden. Die Internatsräume werden von der SBW Haus des Lernens AG, welche im August 2022 den Schulbetrieb für externe Mittelschülerinnen und -schüler in Wurmsbach aufnimmt, noch nicht vollständig benötigt. Die Stadt konnte so mit der Zisterzienserinnen-Abtei Mariazell einen Mietvertrag für die Unterbringung von rund 30 ukrainischen Flüchtlingen abschliessen – dies mit grosser Zustimmung der SBW. Ab sofort werden die ersten Flüchtlinge ankommen und vor Ort von einem Mitarbeiter der Stadt Rapperswil-Jona betreut.

Der Stadtrat ist sehr erfreut über diese Vereinbarung und bedankt sich bei den Zisterzienserinnenschwestern und der SBW für die konstruktive und freundliche Zusammenarbeit.

Stadt Rapperswil-Jona