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Kaltbrunn
24.05.2022

Kaltbrunner Anträge für das Strassenbauprogramm

In Kaltbrunn sorgen Überbauungs- und Entwicklungsprojekte für Anpassungsbedarf an mehreren Strassen.
In Kaltbrunn sorgen Überbauungs- und Entwicklungsprojekte für Anpassungsbedarf an mehreren Strassen. Bild: Linth24
Im Hinblick auf das nächste kantonale Strassenbauprogramm von 2024 bis 2028 hat der Gemeinderat Kaltbrunn beim St.Galler Tiefbauamt fünf Anträge zur Beurteilung eingereicht.

Das Tiefbauamt St.Gallen hat die 77 St.Galler Gemeinden im Frühling eingeladen, Anträge für die verkehrliche Entwicklung der Kantonsstrassen im Zeitraum 2024 – 2028 zu formulieren.

Der Gemeinderat Kaltbrunn hat die folgenden Anträge eingereicht:

Arbeitsgebiet Neufeld

Auf der Liegenschaft Nr. 1662 entsteht das neue Arbeitsgebiet Neufeld mit ca. 200 Arbeitsplätzen.

Für eine ordnungsgemässe Erschliessung hat der Gemeinderat beim Kanton den Bau einer Bushaltestelle «Neufeld» mit beidseitiger Bushaltebucht inklusive Mittelinsel als Eingangstor sowie einer geschützten Fussgängerquerung beantragt.

Überbauung Günterstall

Zwischen dem Wohnquartier Rütiweid und dem Bahnhof Kaltbrunn fehlt ein sicherer Übergang über die Rickenstrasse. Mit der anstehenden Überbauung der Liegenschaft Nr. 1651 «Günterstall» wird die Frequenz stark zunehmen.

Der Gemeinderat hat das Tiefbauamt darum um den Bau einer Mittelinsel mit geschützter Querungshilfe für den Langsamverkehr ersucht.

Ewigkeitsstrasse

Die Ewigkeitsstrasse zwischen Benken und Uznach liegt zu einem grossen Teil auf dem Gemeindegebiet Kaltbrunn. Die Strasse erfüllt nach Ansicht des Gemeinderats überregionale Funktionen, welche beim Bau der Regionalen Verbindungsstrasse A15-Gaster sogar noch zunehmen werden.

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beim Kanton die Aufklassierung der Ewigkeitsstrasse zu einer Kantonsstrasse zweiter Klasse beantragt.

Geh- und Radweg Uznacherstrasse

Der Geh- und Radweg entlang der Uznacherstrasse weist Schwachstellen auf und endet abrupt beim Restaurant Löwen.

Die Gemeinden Uznach und Kaltbrunn haben das Tiefbauamt ersucht, die fehlende Durchlässigkeit mit einer Verlängerung des bestehenden Geh- und Radwegs sicherzustellen.

Überbauung «im Dorf»

Die W. Rüegg AG verlegt ihren Produktionsstandort vom Dorfzentrum in das Gewerbe-Industriegebiet Baumgarten an der Grenze zur Gemeinde Uznach. Dadurch wird im Dorf Kaltbrunn eine grosse Wohn- und Gewerbezonenfläche frei, welche mittels Sondernutzungsplan bebaut werden soll.

Dem Tiefbauamt wurde beantragt, die nötigen Massnahmen für eine angemessene Erschliessung des neuen Wohngebiets ab der Uznacherstrasse vorzusehen.

Weiteres Vorgehen

Die Anträge der St.Galler Gemeinden werden durch das Tiefbauamt St.Gallen beurteilt, priorisiert und anschliessend über den Regierungsrat an den Kantonsrat zur Beschlussfassung im Jahr 2023 verabschiedet.

Die noch offenen Bauprojekte aus dem 17. Strassenbauprogramm werden nach Möglichkeit bis Ende 2024 ausgeführt oder andernfalls automatisch in das neue Strassenbauprogramm übertragen. Dazu gehören in Kaltbrunn die Umgestaltung der Bushaltestellen Sonnhalde und Dorf sowie die Verlängerung des Geh- und Radweges an der Benknerstrasse.

Gemeinderat Kaltbrunn / LinthSicht