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20.05.2022

Thurgauer Regierungsrat besucht Mech Bat 14

Die Regierung des Kanton Thurgaus verschaffte sich selbst ein Bild über die Motivation und Bereitschaft des Mech Bat 14.
Die Regierung des Kanton Thurgaus verschaffte sich selbst ein Bild über die Motivation und Bereitschaft des Mech Bat 14. Bild: zVg
Der Regierungsrat des Kanton Thurgaus besuchte das Mechanisierte Bataillon 14 (Mech Bat 14) im Wiederholungskurs 2022 und bekräftigte damit die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Armee.

Am Dienstagmorgen landete der Regierungsrat auf dem Schiessplatz Cholloch auf dem Ricken, um die Pz Gren Kp 14/4 zu besuchen. Nach einer kurzen Begrüssung durch den Kommandanten Mech Br 11, Brigadier Gregor Metzler, und dem Kommandanten des Mech Bat 14, Maj i Gst Sandro Keller, empfing der Kompaniekommandant der Pz Gren Kp 14/4 die Gäste des «Göttikantons» und führte sie in die Übung in der Häuserkampfanlage ein. Nach einer eindrücklichen Demonstration der Schlagkraft der Panzergrenadiere im Kampf im überbauten Gelände flog die Delegation mit einem Lufttransport der Schweizer Luftwaffe auf den Schiessplatz Wichlen im Glarnerland.

Eindrückliche Demonstrationen. Bild: zVg

Würdige Vertretung

Mit der Präsidentin des Regierungsrates, Frau Monika Knill, der Regierungsrätin Cornelia Komposch den Regierungsräten Walter Schönholzer und Urs Martin, dem Staatsschreiber Paul Roth, dem Kreiskommandaten Oberst Gregor Kramer, dem Amtschef Hans Peter Schmid, dem Vorsteher der Staatskanzlei Thomas Walliser sowie dem Polizeikommandanten Stv Ulrich Gloor war der Kanton Thurgau würdig vertreten.

Ein eigenes Bild verschaffen

Auf den Nachmittag stand eine Übung der Pz Kp 14/1 an. Mit der Gelegenheit, die Gäste von sich und ihrer Kompanie zu überzeugen, gingen die AdA verantwortungsvoll um. Mit Disziplin, Präzision und Motivation erfüllten sie die Anforderungen der Übungsleitung. Währenddessen nutzte der Regierungsrat die Gelegenheit, die AdA persönlich kennenzulernen und sich ein Bild über die Motivation und die Grundbereitschaft des Mech Bat 14 zu verschaffen.

Bild: zVg

Zusammenarbeit zwischen Behörden und Armee

«Gerade in heutigen Zeiten ist es wichtig, eine gute Zusammenarbeit zwischen zivilen Behörden und der Schweizer Armee zu erreichen. Mit dem Besuch durch den Regierungsrat Thurgau bestätigt sich das gute Verhältnis zwischen dem Mech Bat 14 und unserem "Göttikanton". Deswegen bedanke ich mich ganz herzlich für die Gelegenheit, uns als Bataillon von der besten Seite zeigen zu können», sagte Maj i Gst Sandro Keller, Kommandant Mech Bat 14.

Das Mechanisierte Bataillon 14 ist mit seinen 28 Kampfpanzern, 35 Kampfschützenpanzern und nahezu 1'000 Mann einer der 3 Verbände in der Mechanisierten Brigade 11, welche im Gefecht die Entscheidung herbeiführen sollen. Das Bataillon wird aber in der Regel nicht als selbstständiger Verband, sondern in enger Zusammenarbeit mit andern Kampf- und Kampfunterstützungsformationen eingesetzt. Zu seinen Kernaufgaben gehört der Angriff in die Tiefe, in die Flanken oder in den Rücken des Gegners, um dessen Kräfte nachhaltig und langfristig zu dezimieren. Durch das Nehmen und Halten von Schlüsselgelände sowie das rasche Sperren von Passages obligés soll der Gegner in seiner Handlungsfreiheit stark einschränkt werden. Zudem ist das Panzerbataillon mit seinen Mitteln in der Lage, einen mechanisierten Gegner über eine gewisse Zeit zu verzögern. Obwohl der Verband primär den Verteidigungsfall trainiert, ist er nach kurzer Vorbereitungszeit ohne Weiteres in der Lage, zu Gunsten ziviler Behörden eingesetzt zu werden.

Mechanisiertes Bataillon 14