Leserbrief
Uznach
31.01.2019

NEUE LESERBRIEFE ZUM UZNER DUELL

Diego Forrer und Markus Spörri wollen in Uznach Gemeindepräsident werden. Die Wahl findet in 10 Tagen statt.

Leserbrief von Alex Brändle, ehem. Schulrat und Präsident Gewerbe Uznach, Bürgerforum freie Wähler (31.1.2019) Uzner Bürger in der Zwickmühle – die Angst vor einer weiteren Enttäuschung ist gross

Die Vorstellung der beiden Kandidaten fürs Gemeindepräsidium vom Donnerstag 22. Januar löste  sehr grosses Interesse aus. Frau Hilber führte sekundengenau durch den Abend. Zuerst durften sich die beiden Kandidaten mit einer Präsentation den Uznern vorstellen. Danach wurden ein paar belanglose Fragen durch Frau Katrin Hilber an beide Kandidaten gestellt. Es war eher eine Wohlfühlrunde als eine Herausforderung mit kritischen heiklen Fragen. Erst als eine junge Uznerin Frau Fritsche Diego Forrer über seine Nichtwahl in Grabs gefragt hat, kam kurz Spannung auf. Ziele und Visionen beider Kanditaten blieben weitgehend aus.

Danach trafen sich die Ortsparteien in den Schulzimmern um Parolen zu fassen. Kann man diese Übung als seriös bezeichnen? Aus meiner Sicht sollte man diesen Abend erst mal setzen lassen bevor eine Wahlempfehlung abgegeben werden kann. Ich habe von verschiedenen Personen erfahren, dass sie mit dieser Vorgehensweise in keiner Art und Weise glücklich waren. Bei einer so wichtigen Position, mit hoher Entschädigung, wird ein Kandidat durch Profis auf Herz und Nieren geprüft.

Wurden Referenzen und Leistungsausweise verlangt? Skeptisch bin ich aber über die beiden Vorschläge schon, Herr Forrer hat eine lange Liste seiner Arbeitsstationen, angefangen mit einer Verwaltungslehre und dann sehr viele Anstellungen, vom Kantonsrat über Erziehungsrat bis zur Spitex. Reicht Dies? Herr Markus Spörri als Informatiker wurde die Arbeit zu abstrakt und möchte einen Neustart wagen.  Wurde er von seinem bisherigen Arbeitsgeber allenfalls freigestellt? Oder ist seine Bewerbung eine spontane Idee, um mal zu schauen, wie weit er kommt. Zufall oder Berechnung, dass er von der Findungskommission vorgeschlagen wurde, oder wurde er gesetzt, dass der ehemalige CVP Kantonsrat das Rennen macht?

Sind die Beiden in der Lage, die grossen Aufgaben und Erwartungen der Uzner zu erfüllen? Die Weiterentwicklung von Uznach wurde auf die lange Bank geschoben, 2 Jahre Stillstand gleich Rückschritt. Ich will da keine Ängste schüren, aber ich bin lieber skeptisch als naiv. Unter Zeitdruck jemand zu wählen, da wären wir in Uznach schlecht beraten. Jetzt haben wir 2 Persönlichkeiten zur Auswahl.

Das Gewerbe von Uznach hat beide Kandidaten nochmals angehört und entschied sich für Diego Forrer. Lieber eine erfahrene Persönlichkeit als Gemeindepräsidenten als einen Quereinsteiger ohne Fachkenntnisse, der sich zuerst alle politischen Abläufe aneignen muss und auf Biegen und Brechen vom Gemeinderatsschreiber Mario Fedi abhängig ist. Eine Schattenregierung?

In der Schule Uznach, wo ca. 2/3 des Budgets eingesetzt wird brauchen wir einen Gemeindepräsidenten mit Kenntnissen in unserem Bildungssystem. Der Gemeindepräsident ist der direkte Vorgesetzte des Rektors der Schule. Auch hier sind doch Fachkenntnisse von grossem Vorteil.

Aus all diesen Überlegungen unterstütze ich den Entscheid vom Gewerbe Uznach und gebe Diego Forrer die Stimme. In der Hoffnung, dass Herr Forrer mit seiner Lebenserfahrung kein Experiment für Uznach ist.

Leserbrief von Rudolf Lippuner, Gemeindepräsident 1997-2016, Grabs (30.1.2019) Diego Forrer – Ein Mann mit Erfahrung

Mit Diego Forrer bewirbt sich für das Gemeindepräsidium von Uznach ein Mann mit grosser Organisations- und Führungserfahrung im Verwaltungs- und Bildungsbereich sowie in Non Profitorganisationen.

Die Vorstellungen, welche Voraussetzungen ein Gemeindepräsident mitbringen sollte, sind natürlich so unterschiedlich wie die Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde. Aus meiner Erfahrung bringt ein Generalist mit wirtschaftlichem und visionärem Denken, politischem Gespür und kommunikativen Fähigkeiten gute Voraussetzungen mit, die Erwartungen der Wählerinnen und Wähler erfüllen zu können. Am wichtigsten ist aber, den Puls der Bevölkerung für ihre Anliegen zu spüren, sie ernst zu nehmen und zusammen mit dem Gemeinderat konstruktive Lösungen zum Wohle aller zu suchen.

Ich hatte die Gelegenheit mit Diego Forrer in der Zeit zwischen 2005 und 2016 eng zusammen zu arbeiten. Dabei habe ich ihn als zielstrebige Führungspersönlichkeit mit den erwähnten Fähigkeiten kennen gelernt, dem das Wohl der ganzen Bevölkerung am Herzen lag. Konkret war nicht nur die Schule oder die Gemeinde im Fokus, im Gegenteil wir haben uns gegenseitig unterstützt, um der Bevölkerung als Ganzes einen Mehrwert zu bieten.

Aufgrund der langjährigen äusserst positiven Zusammenarbeit werde ich mich für Diego Forrer freuen, wenn er am 10. Februar 2019 als Gemeindepräsident von Uznach gewählt wird.

Leserbrief von Ernst Dörig, Uznach (30.1.2019) Ich stimme für Diego Forrer 

Am 10. Februar wählen die Stimmberechtigten von Uznach zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren einen neuen Gemeindepräsidenten. Zur Neuwahl stehen, wie am 20. März 2016, wiederum zwei auswärts wohnhafte Interessenten.

Der eine, Diego Forrer aus dem st. gallischen Grabs, besitzt Erfahrung in Politik und öffentlicher Tätigkeit. Als ehemaliger Schulratspräsident und Kantonsrat und aktueller Erziehungsrat ist er mit den politischen Verhältnissen in Gemeinde und Kanton vertraut. Auch seine jetzige Tätigkeit als Geschäftsführer einer grossen Spitex-Organisation passt zum Anforderungsprofil, das ein Gemeindepräsident und Chef der öffentlichen Verwaltung erfüllen muss. Ich bin überzeugt, dass sich Diego Forrer in den umfangreichen aktuellen Tagesgeschäften der Gemeinde rasch zurechtfinden würde, weil er weiss, wie das st. gallische Behördensystem funktioniert.

Die Vorstellungen, die Diego Forrer von der künftigen Entwicklung der Gemeinde hat, sind meiner Meinung nach ebenfalls realitätsnah. Auch die Mitglieder des Gewerbevereins, deren Fragen sich beide Kandidaten während je einer Stunde stellen mussten, sind der Auffassung, dass bei Diego Forrer viel Verständnis für privatwirtschaftliche  Anliegen vorhanden ist, und unterstützen seine Kandidatur.

Der zweite Kandidat, den der Wahlausschuss alternativ zur Wahl vorschlägt, ist lic.oec. Markus Spörri, wohnhaft im zürcherischen Rüschlikon. Er sieht sich dank seiner «erprobten Kompetenz aus der Privatwirtschaft», wie er in seiner Homepage schreibt, als «clevere Alternative» für die Wahl als Gemeindepräsident. Markus Spörri besitzt keine praktische Erfahrung in der Führung einer politischen Gemeinde. Er will sich, nebst dem Wissen des Gemeinderates, auf die kompetente Verwaltung stützen und insbesondere die politische Erfahrung des Ratsschreibers nutzen. Das genügt aber nicht, um die vielschichtigen Aufgaben eines st. gallischen Gemeindepräsidenten erfolgreich zu meistern. In dieser Hinsicht  mute ich Diego Forrer aufgrund seiner praktischen Erfahrungen mehr zu.

Markus Spörri gedenkt, zu Beginn seiner Amtstätigkeit eine gründliche Situationsanalyse vorzunehmen, um herauszufinden, was weitergeführt werden soll oder welche Schwachstellen seiner Meinung nach zu beheben sind. Ohne die Verhältnisse genau zu kennen, ortet er bereits heute Potential für Optimierungen und Effizienzsteigerungen und benennt seine Visionen. Mit diesen Visionen wirbt er, einem Verkäufer gleich, auch für seine Kandidatur. Dazu ist zu erwähnen, dass nicht der Gemeindepräsident allein Ideen umsetzen kann, sondern, dass es Aufgabe aller Mitglieder des siebenköpfigen Gemeinderates ist, Impulse zu setzen, allenfalls notwendige Kredite einzuholen und die Gemeinde weiterzubringen.

Die Wahl des jetzigen Gemeindepräsidenten muss aufgrund der gemachten Erfahrungen als Fehlentscheid bezeichnet werden. Er war bei Amtsantritt mit den Verhältnissen in Kanton und Gemeinde  sowie den Anforderungen, die die Führung des Gemeinderates und der öffentlichen Verwaltung mit sich bringt, nicht vertraut. Es gilt deshalb, der Gefahr eines ähnlichen Szenarios mit einem wiederum unerfahrenen Kandidaten vorzubeugen. Einen bescheidenen Beitrag dazu leiste ich, indem ich meine Stimme am 10. Februar aus Ueberzeugung Diego Forrer gebe.

Leserbrief von René und Michael Helbling, Uznach (21. Januar. 2019) Markus Spörri als Gemeindepräsident für Uznach!

Nach den Erfahrungen um den frühzeitigen Rücktritt von Gemeindepräsident Christian Holderegger nach rund 2.5 Jahren sind unseres Erachtens folgende Schlussfolgerungen zu ziehen.

Die wichtigsten Kriterien, welche ein zukünftiger Gemeindepräsident von Uznach erfüllen soll, sind Durchsetzungsvermögen, Entscheidungsfreudigkeit, Leistungswillen und Führungsanspruch. Man muss es als Gemeindepräsident nicht jedem Bürger, sondern der Gemeinschaft recht machen. Eine willens- und entscheidungsstarke sowie verantwortliche Persönlichkeit muss der Gemeinde Uznach vorstehen.

Markus Spörri bringt als Mann aus der Wirtschaft und Quereinsteiger die nötige Unabhängigkeit und Frische für das Amt des Gemeindepräsidenten mit. Seine Erfahrungen aus der Wirtschaft und der Projektführung sind von grossem Vorteil und ergänzen das bereits vorhandene politische sowie verwaltungspraktische Fachwissen des Gemeinderates und der Verwaltungsangestellten in idealer Weise.

Gerade als Projektleiter ist man sich einen taffen Umgang mit Terminbändern, begrenztem Ressourceneinsatz und dauernder Anpassung an veränderte Umstände gewohnt. Für ein Projekt Allianzen zu schmieden und Strategien zu entwickeln ist sowohl in der Wirtschaft wie auch in der Politik essenziell. Die teilweise trägen und schwerfälligen Entscheidungsprozesse in der Politik sind vergleichbar mit ähnlichen Abläufen in der Wirtschaft bei knappen Ressourcen und engen strategischen Vorgaben, welche den Entscheidungsspielraum und die Machbarkeit eines Projektes gleichsam mindern. Erfahrungen in der Verwaltungsarbeit kann man sich aneignen. Dies ist eine Frage der Arbeitsauffassung und des Leistungswillens. In Uznach müssen vermehrt Projekte angepackt und weniger verwaltet werden.

Als Zentrumsgemeinde und Wirtschaftsstandort am oberen Zürichsee ist eine wettbewerbs- und zukunftsgerichtete, starke Persönlichkeit, welche leistet und auch Leistungen einfordert und daran gemessen werden will, unerlässlich. Will man als Bürger aktiv etwas ändern und dringend nötige, neue Impulse setzen, dann muss man folgerichtig wählen. Wer diese Chance für unser Uznach packen will, muss bewusst auf eine unverbrauchte, gewinnend-souveräne „Karte“ setzen und Markus Spörri wählen.

Dazu passende Linth24 Berichte

https://linth24.ch/uzner-duell-bisher-11-nach-wahlempfehlung/

https://linth24.ch/uzner-duell-der-schluessel-ist-mario-fedi/

https://linth24.ch/unentschieden-im-uznacher-duell/

Linth24