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Rapperswil-Jona
05.06.2020
05.06.2020 07:54 Uhr

Badis mit limitierter Besucherzahl

Die drei städtischen Freibäder in Rapperswil-Jona sind ab kommenden Montag 8. Juni offen. Vieles wird jedoch anders sein als in der Vergangenheit.

Lange sah es danach aus, als ob sich die Bevölkerung ein Jahr lang mit zwei Sommerbädern begnügen müsste. Nachdem sich jedoch das Bauprojekt Lido verzögert, entschied der Stadtrat, das Schwimmbad Lido nochmals zu öffnen. In der Seebadi werden die Gäste von einer neuen Badmeister-Crew und einem neuen Kiosk-Mieter begrüsst.

Die Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus stellt die Stadt auch bei den Freibädern vor Herausforderungen. Für jedes Bad musste ein Schutzkonzept erarbeitet werden, welches auf dem Musterkonzept des VHF (Verband Hallen- und Freibäder) basiert. Die Hürden für die Öffnung der Freibäder sind hoch, es müssen in allen Bädern diverse Massnahmen vor Ort umgesetzt werden.

Für die Gäste besonders spürbar wird die Beschränkung der Anzahl Besucher pro Bad. Die Betreiber müssen die maximale Anzahl Besucher aufgrund der vorhandenen Liegeflächen berechnen. Im Strandbad Stampf sind demnach maximal 1‘400 Gäste zulässig. Im Schwimmbad Lido sind rund 600 Personen erlaubt, wovon sich aber nur 70 gleichzeitig im Beckenbereich aufhalten dürfen. Die Anzahl der Gäste in der Seebadi ist auf 55 Personen beschränkt.

Die zahlenmässige Beschränkung der Gäste in den einzelnen Bädern hat diverse administrative Auswirkungen. Da der Zutritt zu den Bädern nicht zu jedem Zeitpunkt garantiert werden kann, können dieses Jahr keine Saisonkarten verkauft und Saisonkästchen gemietet werden. In der Seebadi behalten sich die Verantwortlichen ausserdem vor, eine maximale Verweildauer von drei Stunden einzuführen, damit an den warmen Tagen mehr Personen von einer Abkühlung profitieren können.

Auch auf die Spielflächen, Kinderplanschbereiche und Rutschbahnen haben die neuen Regelungen Auswirkungen. Um Menschansammlungen zu vermeiden, werden diese eingezäunt und mit einer maximalen Anzahl Personen gekennzeichnet, welche sich gleichzeitig darin aufhalten dürfen. Die Stadt zählt auf die gegenseitige Rücksichtnahme der Besuchenden, damit möglichst viele verschiedene Kinder die Spielflächen, Planschbereiche und Rutschbahnen geniessen können. Sollte die Rücksichtnahme nicht spielen, behält sich die Stadt vor, diese Bereiche komplett zu sperren.

Sollten im Verlauf der nächsten Wochen Lockerungen möglich sein, wird die Stadt diese selbstverständlich umsetzen. Die Gesundheit der Gäste hat bei diesen Entscheidungen jedoch höchste Priorität.

OM Stadt Rapperswil-Jona