Rapperswil-Jona
30.01.2019

JONA: ERSTE ERKENNTNISSE ZUM ZEBRASTREIFEN-UNFALL

Zum Unfall auf dem Zebrastreifen, bei dem eine 77-Jährige angefahren wurde, gibt es neue Informationen.

Die Kantonspolizei St. Gallen hält sich mit Informationen zurück. Zum Zustand der Angefahrenen schreibt Wachtmeister Pascal Helg, Mediensprecher: «Über den Zustand der Frau kann die Kantonspolizei St.Gallen zur Zeit keine weiteren Auskünfte geben. Sie wurde von der Unfallstelle mit schweren Verletzungen ins Spital überführt.»

Etwas mehr Informationen gibt es zum möglichen Grund für den Unfall, bei dem eine 35-jährige Frau am Steuer sass: «Momentan können wir nicht ausschliessen, dass die Autofahrerin von der Sonne geblendet wurde. Die genauen Umstände werden aber noch geklärt.»

Auf der Facebook Seite «Gemeinde Rapperswil-Jona» ist zu lesen, dass genau dieser Fussgängerstreifen in Jona beim Coop besonders gefährlich ist. So schreibt Ebru Ecran, dass sie genau auf diesem Fussgängerstreifen vor ein paar Jahren angefahren worden sei. Ebenfalls auf Facebook fragt Denise Frei Lehmann: «Wie lange geht es wohl, bis am gefährlichsten Zebrastreifen in Rappi Jona eine Ampel hinkommt?» und auch Nico Panico ist aufgebracht: «Wieviel münd no ahgfahre werde am dem Ort? Wieiviel Opfer muss es ge bis öppis passiert?»

Bei der Kantonspolizei heisst es dazu: «Der Kantonspolizei St.Gallen ist dieser Fussgängerstreifen nicht als Unfallschwerpunkt bekannt.»

Die Anzahl Unfälle ist im Kanton St. Gallen beachtlich. Gemäss der Polizei-Statistik der letzten Jahre gibt es jedes Jahr im Durchschnitt einen bis zwei Unfälle pro Woche.

Ob die Anzahl Unfälle in den letzten zwölf Monaten zugenommen hat, ist nicht bekannt. Die Polizei veröffentlicht ihren Jahresrückblick erst in ein paar Wochen.

Eines schreibt die Kantonspolizei schon jetzt: Alle Unfälle würden registriert und wo nötig werden «Massnahmen» abgeleitet: «Diese Überprüfung findet laufend statt. Hierbei muss die ganze Situation angeschaut werden und nicht ein einzelner Unfall.» Ob in Rapperswil-Jona etwas getan wird, steht also noch nicht fest.

Mario Aldrovandi