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03.06.2020
03.06.2020 12:21 Uhr

Das gilt ab Samstag in der Badi

Social Distancing innerhalb der Pools: 2 Meter Mindestabstand ist aufgehoben.
Social Distancing innerhalb der Pools: 2 Meter Mindestabstand ist aufgehoben. Bild: zvg
Endlich mal wieder im Freibad sonnen und planschen? Ab dem 6. Juni ist das in den Badis wieder möglich. Es gilt aber ein Schutzkonzept.

Die warmen Temperaturen machen Lust auf ein Sprung ins kalte Wasser, Freibad-Pommes und Beach Volleyball mit Freunden. Ab Samstag ist das in den St.Galler Badis wieder möglich, allerdings unterliegen die Betriebe einem Schutzkonzept. Dieses wurde nun vom  Verband Hallen- und Freibäder (VHF) publiziert. 

Die neuralgischen Punkte in einem Bad seien nicht das Wasser selbst, sondern dort wo man sich auf engerem Raum begegnet; im Eingangsbereich, in den Garderoben, bei den Durchgängen, beiden Duschen, bei den Beckenumgängen, bei den Liegebereichen sowie auch in den Restaurantsoder Take-Away-Ausgabestellen.

Neben der aktuellen COVID-19-Verordnung des Bundesrats gelten in den Badis folgende Regeln:
• Einhaltung der Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG)
• Social-Distancing ausserhalb der Sportfläche: 2 m Mindestabstand zwischen allen Personen; 10 m2 pro Person; kein Körperkontakt.
• Social-Distancing innerhalb der Sportfläche:
2 m Mindestabstand ist aufgehoben, das Körperkontaktverbot ist aufgehoben, die Flächenregelung für das Berechnen der gesamten Anzahl Sportler in einer Wasserfläche
beträgt weiterhin 10m2 pro Person.
• Maximale Gruppengrösse ausserhalb der Sportfläche (gemäss BAG):
Ab dem 30.05.2020 gilt: 30 Personen im öffentlichen Raum.
• Maximale Gruppengrösse innerhalb der Sportfläche (gemäss BASPO):
Ab dem 06.06.2020 gilt: Keine Einschränkung mehr bei den Trainingsgruppen.
• Besonders gefährdete Personen müssen die spezifischen Vorgaben des BAG beachten.

Massnahmen im Wasserbereich:
• Vor Sprunganlagen, Rutschbahnen und anderen Attraktionen sollen Abstandsmarkierungen in einer Distanz von 2 m angebracht werden.
• Auch im Wasser gelten die Vorgaben des BAG.
• Die Kennzeichnung von separaten Ein- und Ausstiegsbereichen wird empfohlen.
• Es soll auf Vergnügungsutensilien wie aufblasbare Spielgeräte und dergleichen verzichtet
werden.

Massnahmen für Sauna, Dampfbäder und Wellnessbereiche:
• Innerhalb einer Saunakabine oder eines Dampfbades muss die Abstandsregel von 2 m
gewährleistet werden können. Je nach Fläche oder Anordnung der Liegen ist pro Kabine eine
maximale Anzahl Gäste zu definieren und diese an der Eingangstüre anzubringen.
• Bei weiteren Bereichen (Liege- oder Sitzbereiche) sollen nur so viele Stühle aufgestellt
werden, dass ein Abstand von 2 m gewährleistet ist.
• In den Saunakabinen kann mit Klebepunkten Sitzmöglichkeit markiert werden
(Mindestabstand von 2 m).
• Es sind Plakate im Saunabereich mit Hinweisen für die geänderten Verhaltensregeln beim
Bad- und Saunabesuch anzubringen.

Da jedes Freibad und Hallenbad  individuell ist, müssen die Konzepte auf die einzelnen Infrastrukturen angepasst werden. Auch für die St.Galler Badis soll ein individuelles Schutzkonzept erarbeitet werden. Wie dieses genau aussieht, wurde noch nicht kommuniziert . 

Linth24