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Sport
25.04.2022

Rekordwinter dank viel Schnee und Schönwetter

Im Februar und März herrschten im Hoch-Ybrig beste Verhältnisse für Wintersport, welche von vielen Leuten genutzt wurden.
Im Februar und März herrschten im Hoch-Ybrig beste Verhältnisse für Wintersport, welche von vielen Leuten genutzt wurden. Bild: Hans-Ruedi Rüegsegger
Ein Blick über die Kantonsgrenze: Die Hoch-Ybrig AG hat den Umsatz und die Gästefrequenz gegenüber der bisherigen Rekordsaison um rund zehn Prozent gesteigert.

Als «einmalig und sensationell » beschreibt Urs Keller, stellvertretender Geschäftsführer Hoch-Ybrig AG, die vergangene Wintersaison. «Begonnen hat alles mit viel Naturschnee und wir hatten bis Weihnachten gute Verhältnisse», so Keller.

«Der viele Schnee im Zusammenspiel mit den langen Schönwetterphasen im Februar, als in den Kantonen Zürich und Aargau Ferien waren und im März, als auch in Inner- und Ausserschwyz Schulferien waren, haben uns ein Rekordjahr beschert», freut sich Keller.

«Tageskarte zu günstig»

«Die bisherige Rekordsaison 2018/19, die Saison vor der Coronazeit, wurde durch die aktuelle Saison in Sachen Umsatz um mehr als zehn Prozent übertroffen», rechnet Keller vor. Auch von den Frequenzen her erwarte er eine Steigerung von fast zehn Prozent, die Zahlen seien noch nicht definitiv.

Es darf also auf der ganzen Linie von einer aussergewöhnlichen Saison gesprochen werden. Dabei ist die Tageskarte im Hoch-Ybrig mit 55 Franken für Erwachsene, verglichen mit anderen Skigebieten, relativ günstig.

Mehr Gäste aus Deutschland

Das Hoch-Ybrig ist nicht ein Skigebiet, das bekannt dafür ist, grosse Massen an ausländischen Gästen anzuziehen wie zum Beispiel Zermatt oder Grindelwald.

«In diesem Winter haben uns aber mehr Deutsche besucht als früher», stellt Keller fest. Dies sei vor allem den verstärkten Schutzmassnahmen in österreichischen Skigebieten zu verdanken. Einige Wintersportler seien deswegen in die Schweiz ausgewichen, weil hier ab Mitte Februar die Maskenpflicht gefallen sei.

Neubau Skilift und Restaurant

«Im Übrigen haben wir über 4000 Saisonkarten verkauft. Das heisst, wir können auf eine grosse Stammkundschaft zählen», sagt der stv. Geschäftsführer.

Bis Ostermontag, 18. April, wurde im Hoch-Ybrig noch Ski und Snowboard gefahren und Keller sagt: «Wir hätten auch gut noch eine bis zwei Wochen länger fahren können.» Doch seit Dienstag sind die Bahnen geschlossen und es haben die Aufräumarbeiten begonnen.

Zusätzlich zu den alljährlichen Revisionsarbeiten an den Bahnen wird der Skilift Fuederegg abgebrochen und für die Saison 22/23 neu erstellt. Ebenfalls abgebrochen und neu gebaut werde das Restaurant Stäfel, so Keller. Die Sommersaison beginnt am 9. Juli, die Laucheren-Sessellifte sind ab dem 11. Juni an den Wochenenden offen.

Urs Attinger, March24/ Linth24