Lifestyle
20.05.2020
20.05.2020 08:13 Uhr

Wissenschaft streitet, ob Masken helfen

Wer eine Maske tragen muss, soll dies nur kurz oder mit Unterbrüchen tun - max. 30 Minuten.
Maske tragen oder nicht? Eine Frage, welche die Bevölkerung weltweit beschäftigt. Informieren Sie sich, was die renommierte Naturheilpraktikerin Lucia Pangratz dazu rät.

Die Diskussion für oder gegen das Tragen von Schutzmasken, ja gar einer Maskentragpflicht, wird heute öffentlich und in allen Medien geführt. Meistens emotional. Vielleicht auch aufgrund fehlender oder unzureichender Fakten. Wissenschaftlich ist der Schaden der Masken belegt, während es für den Nutzen dergleichen keine Belege gibt. Wirtschaftliche, politische oder gar gesellschaftliche Nutzen oder Auswirkungen sind nicht Thema dieser Kolumne.

Für oder gegen das Tragen einer Schutzmaske ist somit - einmal mehr – Selbstverantwortung gefragt. Informieren Sie sich breit und entscheiden Sie selbst. Es geht um Ihre Gesundheit. Nachstehend ein paar Fakten und Einschätzungen.

Die Wissenschaft streitet, ob Masken überhaupt gegen Corona-Viren helfen. Während sich einige Wissenschaftler für das Tragen von Masken positionieren, lehnen andere dies ebenso klar ab. Meistens liest man sowieso nur über Vermutungen, dass Masken eventuell helfen könnten. Aber so genau weiss man das nicht. Das Robert Koch Institut stellte zumindest fest, dass es keine Belege dafür gebe, dass man sich selbst mit einer Maske schützen kann. «Es gäbe kein Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre», äusserte sich WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan in Genf. Damit meinte er das Tragen von Schutzmasken. Das Tragen von Schutzmasken kann schützen, ist aber nicht belegt.

 

«Mögliche Nebenwirkungen von Schutzmasken: Müdigkeit, schnellere Atmung, Herzunregelmässigkeiten, Konzentrationsschwäche und Schwindel»
Lucia Pangratz, Naturheilpraktikerin

Was spricht dafür, was dagegen?

Was spricht für das Tragen von Schutzmasken? Das Sicherheitsgefühl der tragenden Person wird auf alle Fälle erhöht. Wenn durch das Tragen einer Schutzmaske die Angst vor dem Virus weniger wird, fühlt sich das doch schon mal gut an. Wenn man selbst krank ist und eine Maske trägt, hilft es, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch ‘Spritzer’ von Niesen oder Husten zu verringern.

Hingegen gibt es wissenschaftliche Arbeiten bezüglich der Risiken, die das Tragen von Schutzmasken beinhaltet. Vorab ist die verstärkte Rückatmung von CO2 zu nennen. Das führt zu signifikantem Anstieg von CO2 im Blut. Eine Änderung der Blutgase kann Ursache eingeschränkter kognitiver Fähigkeiten sein was wiederum zur Erhöhung der Reaktionszeit führt. Aber auch Abnahme von Geschwindigkeit und Genauigkeit beim Lösen von Aufgaben sind Auswirkungen. Müdigkeit und vermehrtes Gähnen sind ebenfalls auf das längere Tragen von Schutzmasken zurückzuführen. Zusammengefasst die Nebenwirkungen von Schutzmasken: Müdigkeit, schnellere Atmung, Herzunregelmässigkeiten, Konzentrationsschwäche, Schwindel usw.  

Das Tragen von Schutzmasken kann aber auch tatsächlich dazu führen, dass es zu einer höheren Infektionsrate kommt. Experten gehen davon aus, dass sich Maskenträger unwillkürlich häufiger zum Mund greifen, um die Maske neu zu positionieren. So wiederum können Viren und Bakterien leichter auf die empfindlichen Schleimhäute gelangen und damit für eine Infektion sorgen.

Gefahr, Atemkraft zu verlieren

Viele Patienten, die zur Risikogruppe gehören, versuchen nun, FFP2 und FFP3-Maken zu bekommen und zu tragen. Das kann gefährlich werden! Denn der Filter in der Maske führt zu einem höheren Luftwiderstand. So muss man mehr ansaugen beim Ein- und Ausatmen. FFP2- oder FFP3-Masken können dazu führen, dass Menschen mit Atemwegserkrankungen beim Atmen ermüden. Gerade Patienten mit COPD, Asthma oder anderen schweren Atemwegserkrankungen laufen dann Gefahr, an Atemkraft zu verlieren und weniger CO2 ausatmen zu können.

Wenn Sie die Maske tragen müssen, versuchen Sie, diese nur kurz oder mit Unterbrüchen zu tragen - max. 30 Minuten. 

Doch wie schütze ich mich effizient und effektiv? Befolgen von Hygienemassnahmen, d.h. unter anderem durch häufiges Händewaschen mit Seife. Weiter halten Sie Distanz zu Ihren Mitmenschen. Niesen oder husten Sie nur in ein Taschentuch oder in die Ellenbeuge und verhindern somit das Verbreiten von Tröpfchen. Weiter: Schlafen Sie genügend, bewegen Sie sich an der frischen Luft, ernähren Sie sich ausgeglichen. Frische, möglichst lokale Lebensmittel tragen viel zur persönlichen wie gesellschaftlichen Gesundheit bei. Nehmen Sie genügend Vitamin C zu sich und machen Sie Mentaltraining.

Lucia Pangratz «Complimed»

Praxis für Komplementär- und Schulmedizin
Wägitalerstrasse 26
8854 Siebnen
055 440 58 86
www.complimed.ch

 

Lucia Pangratz, Eidg.dipl. Naturheilpraktikerin
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