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Rapperswil-Jona
10.10.2021
09.10.2021 14:30 Uhr

«Wir hatten Plan B in der Schublade»

"Da lang bitte": Ok-Präsident Armin Stucki zeigt, wo der Start des Schlosslaufs, Ausgabe 2021, liegt.
"Da lang bitte": Ok-Präsident Armin Stucki zeigt, wo der Start des Schlosslaufs, Ausgabe 2021, liegt. Bild: Rolf Lutz, Linth24
In gut zwei Wochen findet der Schlosslauf statt. Nach einer coronabedingten Pause im letzten Jahr musste man heuer auf eine andere Strecke ausweichen. Linth24 hat sich mit dem neuen Ok-Präsidenten getroffen.

Darum geht es:

Zum ersten Mal in seiner 34-jährigen Geschichte findet der Schlosslauf nicht in der   Altstadt von Rapperswil statt. Dieses Jahr geht es ins Grünfeld.

Die Verantwortlichen haben alles dafür getan, dass die Läuferinnen und Läufer, aber auch das Publikum trotzdem auf ihre Rechnung kommen.

Die LäuferInnen halten auch im  «Exil im Grünfeld» dem Schlosslauf die Stange: Bereits sind über 400 Anmeldungen eingetroffen.

Im letzten Jahr musste der Schlosslauf wegen Corona abgesagt werden, dieses Jahr findet er statt - jedoch auf einer anderen Strecke. Weg aus der Altstadt, rüber ins Grünfeld, das war der Kompromiss, den die Verantwortlichen eingehen mussten, um den traditionellen Lauf dieses Jahr durchführen zu können. Im Linth24-Sonntagsgespräch erklärt der neue Ok-Präsident, Armin Stucki, die Gründe dafür.

Armin Stucki, Sie stehen dieses Jahr das erste Mal dem Schlosslauf als Präsident vor. Schmerzt es Sie, dass er nicht in der pittoresken Altstadt stattfindet, sondern im Grünfeld?
Ja, natürlich schmerzt es schon, dass wir den Anlass nicht auf der Originalstrecke in der Rapperswiler Altstadt durchführen können - andererseits bin ich aber sehr glücklich, dass wir den Schlosslauf überhaupt durchführen können. Die Freude überwiegt ganz klar, denn «Absage» war für uns keine Option.

Es war dem Vernehmen nach angedacht, den Schlosslauf am alten Ort zu lassen, aber mit grösseren Einschränkungen. Wieso haben Sie sich nicht für diese Variante entschieden?
Wir haben das Gesuch eingegeben, aber die Vorgaben vom Kanton mit Blick auf die Corona-Regelungen waren mit grossen Einschränkungen verbunden. Und selbst wenn wir all die Auflagen umgesetzt hätten, wäre es nicht sicher gewesen, dass wir die Bewilligung am Schluss erhalten würden. Im Hintergrund haben wir aber schon an einer Alternative gearbeitet, also den Plan B hatten wir in der Schublade.

Jetzt geht es also ins Grünfeld. Erzählen Sie uns von der neuen Streckenlegung.
Die neue Streckenlegung ist komplett flach, sie hat keine grossen Richtungsänderungen drin, ist auf Asphalt und auf Kies und erste Feedbacks von Läufern waren durchs Band sehr gut, sie finden es cool.

Gibt es ein Rahmenprogramm?
Wegen Corona haben wir uns ein wenig zurückgehalten, aber es gibt sicher wieder eine tolle Festwirtschaft, wo man sich verpflegen kann, und es gibt wie immer die Siegerehrung, die jeweils viele Interessierte anzieht.

Hatte die Verlegung des Schlosslaufes einen Einfluss auf die Anmeldungen?
Am Anfang kamen die Anmeldungen nur zögerlich rein, die Leute haben gewartet, bis es sicher war, dass der Schlosslauf stattfindet. Als wir die Bewilligung erhielten und dies kommunizierten, da ging richtig die Post ab. Vor einer Woche waren wir bei 215 Anmeldungen und heute schon über 400. Es hat aber immer noch genügend Startplätze, anmelden kann man sich übers Internet.

Welche Höhepunkte dürfen wir heuer am «Schlosslauf» erwarten?
Als Highlight sehe ich sicher unter anderem den «Teamrun». Den haben wir dieses Jahr neu im Programm und der wird sicher für grossen Spass sorgen. Ein Team besteht aus drei Teilnehmenden und die wechseln sich jeweils ab. Jeder Gruppenteilnehmer läuft eine Runde, wird dann wieder abgewechselt – insgesamt sind neun Runden zu absolvieren. Und dann ist natürlich wie immer das Eltern-Kids-Rennen, das grosse Aufmerksamkeit geniesst.

Informationen und Anmeldung: https://schlosslauf.ch

 

Rolf Lutz, Linth24