Linthgebiet
30.11.2018

JUNGFREISINNIGE SEE-GASTER MIT NEUEM PRÄSIDENTEN

Am vergangenen Samstag hielten die Jungfreisinnigen See-Gaster in Rapperswil eine ausserordentliche Mitgliederversammlung ab. Anlass dafür war die Wahl eines neuen Präsidenten für die erfolgreiche Jungpartei. Eine Diskussionsrunde mit Experten rundete den Abend inhaltlich ab.

Zu Beginn des Abends diskutierten die beiden geladenen Experten, Alex Baur (Journalist bei der Weltwoche) und Dr. Basil Oberholzer (St.Galler Kantonsrat, Grüne) über die Folgen des internationalen Rohstoffhandels. Diese Diskussion knüpfte an Referate an, welche bereits an vergangenen Veranstaltungen gehalten wurden. Die Thematik Rohstoffhandel, welche ethische Aspekte beinhaltet, wurde von den Mitgliedern durch eine parteiinterne Umfrage ausgewählt. Mit dem Themenprogramm, welches sich über mehrere Anlässe erstreckte, setzten sich die Jungfreisinnigen zum Ziel sich fundiert mit dem Thema des Rohstoffhandels auseinanderzusetzen.

Präsidium geht an Grassi über

Schon längere Zeit war die Präsidialnachfolge im Vorstand der Jungfreisinnigen See-Gaster ein bedeutendes Traktandum. Die Aktivitäten der vergangenen Jahre haben die Messlatte hoch angesetzt. Nach langer Vorbereitung und intensiver Entscheidungsfindung, hat der Vorstand den 23-jährigen Wagner und Bankkaufmann, Dario Grassi als Nachfolgekandidat aufgestellt. (Foto: Dario Grassi ist der Dritte von Rechts in der vorderen Reihe). Dass er über die fachlichen wie charakterlichen Qualifikationen für dieses Amt verfügt, zeigten die Mitglieder durch ihre einstimmige Wahl. Der Vorstand nutzte die Gelegenheit, um sich bei Ramiz Ibrahimovic für die hervorragend geleistete Arbeit zu bedanken. (Anmerkung von Linth24: Ramiz Ibrahimovic war seit 2016 Regionalpräsident der Jungreisinnigen See-Gaster. Warum er als Präsident zurücktritt, ist nicht bekannt. Wie die neue Parteileitung auf Nachfrage schreibt, bleibt Ibrahimovic Vizepräsident im Parteivorstand der kantonalen Partei, also offenbar nicht mehr in See-Gaster.)

Liberale Werte vertreten

Gegen Ende des offiziellen Teils der Mitgliederversammlung wurde noch ein Blick ins Jahr 2019 geworfen. Mit verschiedenen Programmpunkten werden die Jungfreisinnigen auch im kommenden Jahr aufwarten und vor allem wie bis anhin liberale Werte vertreten. Sie werden die jungfreisinnigen Kandidaten für die Nationalratswahlen 2019, wo immer möglich, bei ihrem Wahlkampf unterstützen. Gründe für den Verzicht auf eine eigene Kandidatur sind die Fokussierung auf die Kantonsratswahlen 2020 sowie interne strukturelle Umstellungen und die Neubesetzung des Präsidiums. Bereits startete auch wiederum die Planung für die alljährlichen Events, wie zum Beispiel der Jungparteientag, welcher durch die Jungfreisinnigen See-Gaster initiiert wurde. Bei dieser Veranstaltung besuchen jeweils Vertreter verschiedener Jungparteien Schulklassen in der Region und stellen ihre Tätigkeiten vor. Damit wollen sie die Jugendlichen auf politische Brennpunkte aufmerksam machen. Der Event wird von den Schulen begrüsst und stösst auch bei den Schülern auf grosses Interesse.

(OriginalMitteilung, Autor: Dennis Grob Jungfreisinnige See-Gaster)