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08.10.2021

ORV-Nachwuchsturnier in Joner Turnhalle Grünfeld

Rund 120 Jungringer zwischen 6 und 15 Jahren aus der ganzen Schweiz massen sich in Technik und Kraft.
Rund 120 Jungringer zwischen 6 und 15 Jahren aus der ganzen Schweiz massen sich in Technik und Kraft. Bild: Ringerclub Rapperswil-Jona
Der Ringerclub Rapperswil-Jona durfte dieses Jahr das nationale Nachwuchsturnier im Freistilringen ausrichten und blickt auf einen gelungenen Anlass in Jona zurück.

Der Ringerclub Rapperswil-Jona organisierte das diesjährige Nachwuchsturnier im Freistilringen unter der Schirmherrschaft des Ostschweizerischen Ringerverband ORV. In der Turnhalle Grünfeld konnten sich die rund 120 Jungringer aus 11 angereisten Vereinen auf drei Ringermatten in Technik und Kraft messen.

Jungringer aus elf Vereinen massen sich in Jona

Mit 27 freiwilligen Vereinshelfern durfte man am Schluss der Wettkämpfe auf einen gelungenen und bestens organisierten Anlass zurückblicken.

Unter Einhaltung des 3G-Schutzkonzeptes freuten sich die Nachwuchsringer im Alter zwischen 6-15 Jahren auf die Durchführung des Turniers. Seit Ausbruch der Pandemie war es für viele Jugendliche der erste Wettkampf seit Januar 2020. In den Gewichtsklassen «Piccolo» zwischen 21 kg bis 42 kg Kampfgewicht konnte man sich als Zuschauer ebenso an versierter Grifftechnik erfreuen wie bei den Gewichtsklassen «Jugend» von 29 kg bis 74 kg.

Durchgeführt unter dem Dachverband des ORV (Ostschweizerischer Ringer Verband) reisten 11 Vereine aus der Ost-/Zentral- und Westschweiz ins St.Gallische Rapperswil-Jona, wo sich die Jungringer an ihrer Grifftechnik, Kraft und Ausdauer messen konnten, während Kameradschaft und Fairness auf und neben der Matte einen ebenso wichtigen Faktor einnahmen.

Lange Turnierpause machte sich bemerkbar

Die Nachwuchsringer des gastgebenden Ringer-Clubs Rapperswil-Jona vermochten szenenweise zu gefallen, ihnen war aber die lange Turnierpause anzusehen. Der Uzner Severin Ribeli errang sich das Diplom mit dem etwas undankbaren vierten Rang. Leon Ammann aus Wetzikon und Eric Cetaj aus Uznach wollte an diesem Kampftag nicht viel gelingen und klassierten sich auf Rang 9 und 10.

Fast ebenso erging es zwei Kategorien höher Adrian Rohner und Linus Schwyter. Beide konnten zwar je einen Kampf für sich entscheiden, kamen aber im grössten Teilnehmerfeld nicht über die Ränge 11 respektive 12 hinaus.

Ringen seit Antike Olympiadisziplin

Seit Beginn der Olympischen Spiele gehört Ringen zum Olympischen Programm. Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte der Ringkampf zu den Disziplinen des damaligen Fünfkampfes, war aber auch eine Einzeldisziplin.

Heute unterscheidet man zwischen zwei Stilarten; im sogenannten «Freistil» gilt als Angriffsfläche der gesamte Körper von Kopf bis Fuss. Im «Griechisch-Römischen» Kampfstil gilt nur der Körper oberhalb der Gürtellinie als Angriffsfläche. Dies gilt im Stand- wie auch im Bodenkampf.

Als oberstes Ziel im Ringen gilt, den Gegner für wenige Augenblicke mit beiden Schulterblättern auf die Matte zu zwingen. Durch die Weiterentwicklung der Regeln will das Ringen ein attraktiver, spektakulärer Kampfsport bleiben, der beiden Geschlechtern offensteht. So ist es nicht unüblich, auf der Matte athletische Ringerinnen anzutreffen, die ihre Kameraden in die Knie zu zwingen vermögen.

Die Wettkämpfe werden in verschiedenen Gewichtsklassen ausgetragen. So haben alle eine Chance, da Größe und Gewicht nicht erfolgsentscheidend sind. Der Ringsport fördert nebst der konditionellen Form auch die taktischen und technischen Eigenschaften, während Fairness auf und neben der Matte stets als oberstes Gebot gilt.

Aufwärtstrend fortsetzen

Die Nachwuchsringer des Ringer-Club Rapperswil-Jona werden nach diesem Turnier in ihren Trainings in Uznach und Rapperswil-Jona weiterhin an ihrer Technik feilen, um den vor dem Corona-Unterbruch erfreulichen Aufwärtstrend an den kommenden Turnieren fortsetzen zu können.

Auf drei Ringermatten wurde in der Turnhalle Grünfeld um den Sieg gerungen. Bild: Ringerclub Rapperswil-Jona

Rangliste:

Goldmedaillen Piccolo:

  • 20 kg: Tschirch Nael, RR Einsiedeln
  • 24 kg: Sprecher Lasse, RC Oberriet-Grabs
  • 26 kg: Gysler Lyo, RR Schattdorf
  • 28 kg: Gamma Marius, RR Schattdorf
  • 31 kg: Imholz Andrin, RR Schattdorf
  • 35 kg: Steiner Nico, RR Tuggen
  • 42 kg: Kuns Joel, RS Freiamt

Goldmedaillen Jugend:

  • 29 kg: Streck Luka, RS Kriessern
  • 32 kg: Dietschi Lee, RS Kriessern
  • 36 kg: Hospod Oleksander, RR Tuggen
  • 38 kg: Gächter Joel, RS Kriessern
  • 42 kg: Kron Morris, RS Freiamt
  • 48 kg: Biederer Robin, RR Einsiedeln
  • 53 kg: Rimml Nino, RRTV Weinfelden
  • 59 kg: Sprecher Noah, RC Oberriet-Grabs
  • 74 kg: Steiger Tim, RC Oberriet-Grabs
Ringerclub Rapperswil-Jona