Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Rapperswil-Jona
01.10.2021
01.10.2021 13:49 Uhr

Über 1200 nahmen an der Umfrage teil

Rainer Gilg,  externer Projektleiter.
Rainer Gilg, externer Projektleiter. Bild: Rolf Lutz, Linth24
Die Bevölkerung von Rapperswil-Jona konnte kürzlich an einer Befragung zu den Sportstätten teilnehmen. Gestern wurden die Ergebnisse daraus präsentiert. Das gesamte Projekt «Sportstättenstrategie» kostet die Stadt ca. 80'000.-- Franken.

Grosses Interesse bestand an der Umfrage zu den hiesigen Sportstätten. Weniger gross war das Interesse, das Resultat dieser Umfrage aus erster Hand zu erfahren. Lediglich etwas mehr als 20 Personen fanden den Weg ins «Kreuz» – ebenso wenige nahmen die Möglichkeit war, sich übers Internet direkt in die Präsentation einzuschalten.

Der Anlass wurde übertragen. Nur 25 haben sich eingeloggt. Bild: Rolf Lutz, Linth24

Umfangreiche Informationen

Die Präsentation, welche vorgestellt wurde, war sehr umfangreich und versuchte, auf alle Teilaspekte der hiesigen sportlichen Befindlichkeit einzugehen. Der externe Projektleiter, Rainer Gilg, der durch den Anlass führte, meinte gleich zu Beginn: «Rapperswil-Jona wird von den Bürgerinnen und Bürger insgesamt als bewegungsfreundliche Stadt wahrgenommen.» Und was aufgrund der teilweise engen Verhältnisse in Teilen der Sport-Infrastruktur besonders gern gehört wird: «Sie sind mit dem Sportangebot und der Sportinfrastruktur im Grossen und Ganzen sehr zufrieden.»

Grosser Wunschkatalog, überbelegte Hallen

Erwartungsgemäss war der Wunschkatalog, welche in der Umfrage einen gewichtigen Stellenwert erhielt, entsprechend gross – wie zum Beispiel weitere Kunstrasenfelder im Grünfeld, zweite Trainingshalle für den Eissport, mehr Street-Workout-Anlagen, ein Skaterpark und viele andere mehr. 

Was den Verantwortlichen schon klar war, aber in der Präsentation nochmals ganz deutlich vor Augen geführt wurde: Bei der Belegung der klassischen Turn- und Sporthallen läuft man teilweise komplett am Limit, insbesondere im Winter. Stadtrat Luca Eberle: «Es muss mit den weiterwachsenden Bedürfnissen der Sportvereine ein grosses Anliegen sein, dass wir hier reagieren können. Was nicht zwingend heisst, dass wir bauen müssen, sondern auch, dass wir analysieren, wie wir es zum Beispiel anders verteilen können.»

Stadtrat Luca Eberle sieht auf verschiedenen Ebenen Handlungsbedarf. Bild: Rolf Lutz, Linth24

Jetzt folgen Workshops

Die Umfrage hat nun die Fakten auf den Tisch gelegt, welche den weiteren Prozess in Gang setzen. Im Oktober und November wird je ein Workshop durchgeführt. Es sollen konstruktive Gespräche stattfinden, die den Handlungsbedarf und Synergiemöglichkeiten aufzeigen und die Priorisierungen festlegen, so der Projektleiter.

Thomas Zahner von der städtischen Fachstelle Sport und Bewegung zeigt sich zuversichtlich: «Wir wollen mit dem Prozess im Frühling 2022 fertig sein, um einerseits zu sehen, wo Sofortmassnahmen nötig sind, um diese auch ins Budget 2023 reinzunehmen. Mit dem Vorschlag, der am Schluss des Prozesses steht, können wir die Projekte priorisieren, Synergien erkennen und Schwachstellen aufzeigen, die es dann anzupacken gilt.» Das gesamte Projekt «Sportstättenstrategie» kostet die Stadt ca. 80'000.-- Franken.

Rolf Lutz, Linth24