Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Eschenbach
29.08.2021
29.08.2021 12:57 Uhr

Peter Pfändler kommt ins Linthgebiet

Comedian Peter Pfändler kommt am  1. und 2. September nach  Rapperswil, am 8. September tritt er in Eschenbach auf.
Comedian Peter Pfändler kommt am 1. und 2. September nach Rapperswil, am 8. September tritt er in Eschenbach auf. Bild: zv
Peter Pfändler startet mit seinem neuen Bühnenprogramm «Pfändler 2.0» in Rapperswil und Eschenbach. Und die Linth24-Leserinnen und Leser können 1x2 Tickets gewinnen.

Peter Pfändler, bekannt von Sutter und Pfändler, geht mit seinem neuen Solo-Programm auf Tournee. Das erste Gastspiel ist am 1. und 2. September in Rapperswil, gefolgt von Eschenbach, wo der Comedian am 8. September auftreten wird. Linth24 hat Peter Pfändler zum Sonntagsgespräch getroffen.

Linth24: Peter Pfändler, viele Künstlerinnen und Künstler haben aufgrund der Corona-Massnahmen sehr gelitten. Wie sah das bei Ihnen aus?
Peter Pfändler: Genau wie bei allen anderen Künstlerinnen und Künstler auch: Kein Einkommen, keine Arbeit. Vor allem keine Arbeit, das war für mich am schlimmsten, ich fühlte mich wie ein Tennisspieler, der nicht mehr Tennisspielen kann. Finanziell konnte ich in den letzten Jahrzehnten glücklicherweise Rückstellungen machen, und dafür bin ich sehr dankbar. Ansonsten habe ich versucht, so normal wie möglich zu leben, meine kleinen Kinder haben also gar nichts gemerkt - aber es war in der Tat keine einfache Zeit.

«Fadegrad und ungeschminkt» war Ihr erstes Solo-Programm, Ihr neustes Programm heisst «Pfändler 2.0» Ein spezieller Name für ein Comedy-Programm.
(lacht) «2.0» bedeutete, dass es mein zweites Programm ist. Es symbolisiert aber auch den Aspekt der Technik, der sich wie ein feiner, roter Faden durch mein Programm zieht.

Zum Beispiel?
Es geht im Programm auch um Computer, respektive um all die Themen, die wir damit erleben, wie zum Beispiel die leidigen Abstürze. Oder andere, die sich mit der Technik gar nicht anfreunden können oder wollen sind auch im Programm enthalten. Ich habe übrigens eine Figur erschaffen, ein «Bayerisches Urviech», wenn der über die Technik und die jungen Leute spricht, dann wird es ganz speziell lustig.

Sie starten mit Ihrer Show in Rapperswil und danach geht es nach Eschenbach. Ist es ein Zufall, dass Sie im Linthgebiet starten?
Es hat sich tatsächlich einfach so ergeben. Aber ich erinnere mich gerne ans Linthgebiet, wir hatten mit Sutter und Pfändler im Kreuz in Jona ein hervorragendes Publikum erlebt. Auch in Schmerikon erlebte ich sehr schöne Momente, und jetzt freue ich mich unwahrscheinlich auf Eschenbach.

Tickets zu gewinnen

Für die Vorstellung vom 8. September in Eschenbach verlost Linth24 1x2 Tickets. Schreiben Sie ein Mail an verlosung@linth24.ch mit dem Betreff «Pfändler 2.0». Teilnahmeschluss ist Donnerstag, der 2. September um Mitternacht. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Ihr neues Programm verspricht ein Potpourri aus urkomischen Alltagsmomenten. Können Sie das noch etwas genauer umschreiben.
Es ist ein unheimlich abwechslungsreiches Programm, das all das beinhaltet, was ich an Lustigem und Witzigem in den letzten Monaten und Jahren gesehen oder erlebt habe. Ich erzähle auch von früher - über das, was mich in den letzten 25, 30 Jahren auf der Bühne begleitet hat, und stelle das dem gegenüber, was heute so angesagt ist. Und dann kommen natürlich auch Figuren aus alten Zeiten zum Tragen, die man von mir kennt, wie zum Beispiel Kurt Aeschbacher oder Beat Breu.

Wie lange brauchen Sie, um ein solches Programm zusammen zu stellen?
Interessanterweise beginnt die Arbeit an einem neuen Programm bereits dann, wenn ich mit dem alten  noch auf Tournee bin. Einfach, weil man so viele lustige und witzige Situationen erlebt, die dann sofort niedergeschrieben werden müssen. Aber ich würde sagen, ein Jahr braucht es sicher – in der jetzigen Corona-Situation wurden es dann anderthalb Jahr.

Und wie fühlen Sie sich so kurz vor dem ersten Gastspiel?
Ich konnte es bis jetzt noch nie ganz vor Publikum durchspielen. Deshalb komme ich mir wie im Starthäuschen einer Abfahrtstrecke vor, mit einem neuen Paar Ski und neuen Skischuhen. Ich kenne zwar die Strecke ungefähr, aber «scharf» trainieren konnte ich noch nicht. Aber mit meiner Spielfreude und mit der Fähigkeit, auch über mich selbst lachen zu können, kann ich sehr viel wettmachen, wenn etwas nicht rund läuft.

Was sind Ihre persönlichen Erwartungen?
Wenn ich Menschen in meinen Aufführungen beobachte und sehe, sie haben Freude, sie lachen, sie amüsieren sich, sie können zwei Stunden völlig abschalten und gehen glücklich und zufrieden aus dem Programm, dann haben sich meine Erwartungen erfüllt.

Alle Informationen zu Daten und Tickets finden Sie hier.

Freut sich aufs Linthgebiet: Peter Pfändler Bild: Rolf Lutz Linth 24
Rolf Lutz, Linth24