Kanton
22.12.2018

AMOKFAHRT IN NIEDERBÜREN

Am Freitag (21.12.2018), kurz vor 23 Uhr, hat ein 26-jähriger Autofahrer an der Staatsstrasse in Niederbüren mehrere Unfälle verursacht.

Zuerst verursachte er einen Auffahrunfall, dann eine Kollision mit einem entgegenkommenden Auto und kam schliesslich in einem Bachbett zum Stillstand. Der 26-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt.

Gemäss jetzigen Erkenntnissen fuhr der 26-Jährige von Niederbüren Richtung Oberbüren. Im Innerortsbereich prallte er mit seinem Auto gegen das Heck vom Auto eines 57-jährigen Autofahrers. Dessen Auto wurde in der Folge gegen parkierte Autos geschoben. Der 26-jährige setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern.

Kurz vor der Gemeindegrenze zu Oberbüren geriet das Auto des 26-Jährigen von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Zaunpfahl und einen Randleitpfosten und anschliessend auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte es gegen das Auto eines korrekt entgegenkommenden 18-jährigen Mannes. Das Auto des 18-Jährigen drehte sich und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand.

Das Auto des 26-Jährigen kam wiederum von der Fahrbahn ab, auf die Wiese und sprang nach über 100 Meter Fahrt über den Widenbach. Dort prallte das Auto in die gegenüberliegende Bachböschung und gegen einen Baumstrunk.

Der 26-jährige Autofahrer wurde unbestimmt verletzt. Die beiden anderen Autofahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Der 26-Jährige wurde nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst und den Notarzt von der Rega ins Spital geflogen. Wegen Verdacht auf Fahrunfähigkeit verfügte die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe.

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen noch weitere Rettungsteams sowie die örtliche Feuerwehr im Einsatz. Durch die Feuerwehr musste die Staatsstrasse während der Dauer der Unfallaufnahme rund 3 ½ Stunden gesperrt werden.

(OriginalMeldung, Autor: Kapo St. Gallen)