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Rapperswil-Jona
19.07.2021
19.07.2021 09:29 Uhr

Schlossumbau: 1,55 Mio. vom Lotteriefonds

Den grössten Betrag aus dem Lotteriefonds gibt es für den Umbau des Rapperswiler Schlosses.
Den grössten Betrag aus dem Lotteriefonds gibt es für den Umbau des Rapperswiler Schlosses.
Aus dem Lotteriefonds des Kantons fliessen im ersten Halbjahr 2021 knapp 1,4 Millionen ins Linthgebiet. Sowohl kulturelle Veranstalter als auch der Schlossumbau profitieren davon.

Als Mitträger der Landeslotterie im Jahr 2021 kommen dem Kanton St.Gallen stattliche 23,5 Millionen Franken zu, wovon rund 13,8 Millionen an Kulturinstitutionen im Kanton gehen. Im Linthgebiet profitieren sieben Veranstalter (Kunstzeughaus, Alte Fabrik, ZAK, Kulturtreff Rotfarb, Kellerbühne Grünfels, Musiksommer am Zürichsee und Artefix) von insgesamt 438'000 Franken an fixen Jahresbeiträgen, wie die Linth-Zeitung berichtet.

In punkto variable Zuschüsse fliessen von den insgesamt 5,4 Millionen rund 1,4 Millionen Franken in die Region, ausschliesslich in Projekte aus der Stadt Rapperswil-Jona.

Tranche Nummer zwei fürs Schloss

Der grösste Betrag fliesst dabei in den Schlossumbau. Der Kanton unterstützt das Projekt insgesamt mit 1,55 Millionen aus dem Lotteriefonds. Die erste Tranche hiervon wurde bereits im letzten Jahr überwiesen, nun folgt die zweite. Der Kanton begründet die Unterstützung damit, dass das Schloss grosse Bekanntheit geniesse und durch den Umbau und die Neuinszenierung aufgewertet und eine vielseitige Öffnung erfahren werde. Die 1,55 Millionen setzten sich folgendermassen zusammen: 1,25 Millionen für die Neupositionierung von Schloss Rapperswil in den Bereichen Ausstellung, Szenografie und Kulturbetrieb, 225'000 Franken für die Renovationsmassnahmen an der historischen Bausubstanz und 75'000 Franken für archäologische Massnahmen.

Weitere Beträge für städtische Projekte

Des weiteren erhalten gemäss Linth-Zeitung folgende Projekte ebenfalls einen Geldbetrag:

  • 345'000 Franken stehen aus dem Lotteriefonds für Ausgrabungen und Dokumentation von Teilen der ehemaligen Römersiedlung in Kempraten bereit
  • 126'400 Franken gibt es für die Renovation des Wohnhauses an der Zürcherstrasse 55 in Rapperswil-Jona
  • 90'000 Franken gibt es für das Kunstzeughaus zwecks Inventarisierung der Sammlung Bosshard
  • 33'300 Franken fliessen für ein die Renovation des Hauses an der Herrengasse 18
  • 20'000 Franken erhält schliesslich die Stiftung Usthi aus Rapperswil-Jona, welche sich für Frauen und Kinder in Indien und Nepal einsetzt
Linth24