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Schmerikon
05.07.2021
06.07.2021 05:22 Uhr

Chaos und Polizei in Schmerikon: Was war los?

Wegen dem Stau: Gemeindepräsident Félix Brunschwiler im Gespräch mit der Polizei.
Wegen dem Stau: Gemeindepräsident Félix Brunschwiler im Gespräch mit der Polizei. Bild: Facebook
Chaos im Verkehr in Schmerikon am Montagmorgen – und das nicht wegen dem Fussball. Was ist passiert? Warum war die Polizei vor Ort? Wie genau ist der Gemeindepräsident involviert?

Die Bahn-Strecke Schmerikon-Uznach wird doppelspurig ausgebaut, die Bahnschranken werden noch öfters unten sein als bis anhin. Gross darum ist die Befürchtung in Schmerikon, dass dies zu noch mehr Rückstau führen wird als das bereits jetzt der Fall ist.

Stau bis zur Autobahnabfahrt 

Stellungnahme des Gemeindepräsidenten Félix Brunschwiler auf Anfrage von Linth24: «Die Gemeinde hat während 3 Minuten, von 07:12 bis 07:15 Uhr, die Allmeindstrasse, eine Gemeindestrasse 2. Klasse, auf der Höhe Bahnübergang kurzfristig gesperrt. Für die Sperrung und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer waren Verkehrskadetten zuständig.»

Bedingt durch die Barriere-Schliessung von 07:08 – 07:12 Uhr sowie von 07:15 – 07:17 Uhr habe eine Gesamtsperrung von 9 Minuten resultiert. Dies entspreche der Schliessungszeit, die mit dem zukünftigen Fahrplan ab 2024, nach Abschluss des Doppelspurausbaus, an 365 Tagen pro Jahr je 37 Mal stattfinden wird. Brunschwiler: «Es konnte aufgezeigt werden, dass der Rückstau bei der morgendlichen Verkehrsspitze bis zur Autobahnabfahrt anwächst.»

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  • Gemeindepräsident Felix Brunschwiler und Gemeinderätin Jolanda Gouchet im Gespräch mit der Polizei. Bild: zVg
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Polizei wurde gerufen

Laut Informationen, die zu Linth24 gelangt sind, haben politisch motivierte Bürger (laut SVP-Präsident Stefan Wäckerlin war es nicht seine Partei, wie im Dorf Schmerikon zu Unrecht rumerzählt werde) die Polizei auf den Platz gerufen. Das dürfte allerdings nicht im Sinne der Schmerkner Bevölkerung sein, die sich bestimmt keinen täglichen Mega-Stau in ihrer Gemeinde wünscht.

Weitere solche Aktionen sind laut dem Gemeindepräsidenten nicht geplant. Bewiesen ist aber damit, dass der Rückstau sehr wohl ein Thema bleiben wird...

Linda Barberi/Sibylle Marti, Linth24