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Sport
10.05.2021
10.05.2021 07:04 Uhr

Ruderregatta in Schmerikon wegen Wind abgebrochen

Die nationale Ruderregatta auf dem Obersee wurde am Samstag erfolgreich durchgeführt. Am Sonntag sorgte der Wind für einen Abbruch. Bild: Reto Bussmann
44 Vereine haben an der nationalen Ruderregatta in Schmerikon teilgenommen. Am Sonntag musste die Regatta nach zwei Stunden wegen zu starkem Wind abgebrochen werden.

Mit 1'060 gemeldeten Booten konnte der Veranstalter einen neuen Melderekord verzeichnen. Diese Zahl muss richtig interpretiert werden, denn es waren nicht 1'060 Boote in Schmerikon, sondern die gleichen Boote standen mehrmals im Einsatz, mindestens je einmal am Samstag und Sonntag. Auf dem eingezäunten Bootslagerplatz hatten nur berechtigte Personen Zutritt und jedermann musste eine Maske tragen. Diese Anordnungen wurden durchwegs befolgt.

Am Samstag waren bei perfekten Ruderbedingungen 665 Ruderinnen und Ruderer in Schmerikon am Start. 558 davon waren unter 19 Jahre alt. Lediglich 52 Personen waren älter  als 22, und diese durften laut Covid-19-Bestimmungen nur im Einer starten. 

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  • Immer mit Abstand, aber nur im Boot ohne Maske: Auch alle Nachwuchsruderer müssen an der Regatta in Schmerikon die Corona-Schutzmassnahmen befolgen. Bild: Reto Bussmann
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  • Immer mit Abstand, aber nur im Boot ohne Maske: Auch alle Nachwuchsruderer müssen an der Regatta in Schmerikon die Corona-Schutzmassnahmen befolgen. Bild: Pressebild
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Zuschauer wurden keine eingeladen. Allerdings gab es entlang des Ufers viele Schaulustige. Es waren dies Anwohner, Helfer oder Menschen, die mit den angereisten Rudervereinen einen engen Kontakt pflegen.

Vom Winde verweht

Heute fiel der zweite Teil der Regatta den schlechten Windverhältnissen zum Opfer. Bereits um 8 Uhr, als die ersten Boote zum Rennen starteten, blies der Föhn stark aus dem Glarnerland. So wurde zuerst anstatt über 2'000 nur über 1'000 und später gar nur über 500 Meter regattiert. Ein fliegender Start war bei derartigem Gegenwind aber kaum mehr machbar, weshalb das Rennen um 9.30 Uhr zuerst unter- und eine halbe Stunde später dann komplett abgebrochen wurde. Einmal mehr mussten sich die Organisatoren also den ungünstigen Wetterverhältnissen geschlagen geben. 

Nichtsdestotrotz war es ein gelungener Anlass in Schmerikon, der vielen jungen Ruderern die Möglichkeit auf einen Wettkampf gab.

Lars Morger, Linth24/March24