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Eishockey
28.02.2020
02.03.2020 16:15 Uhr

SCRJ-Aufstiegshelden von 1994 trafen sich

26 Jahre nach dem Aufstieg des SCRJ in die NLA haben sich die Helden von 1994 in Jona wieder getroffen. Linth24 war beim Treffen mit dabei.

Man schrieb den 22. März 1994: Das Stadion bebte, die Zuschauer jubelten und eine Stadt schien danach in den Ausnahmezustand zu geraten. Der Countdown, der an diesem Abend 5200 Zuschauer nicht mehr auf den Sitzen hielt, lief: „Dreiiiii, zweiiiii, eiiiiis, jawoooooohl -  der SCRJ ist in die NLA aufgestiegen.“ Danach brach der Damm, die Zuschauer stürmten das Eis, die Spieler taumelten im Glück.

Der SCRJ machte das schier Unmögliche möglich und gewann die Playoffrunde gegen Lausanne und stieg damit nach 17 Jahren NLB zum ersten Mal in die NLA auf.

Die Aufstiegsmannschaft von 1994 - 26 Jahren später haben sie sich nun wieder getroffen
"Das war eine grosse Sache, was wir da erreicht haben": Pekka Rautakallio mit Turi Camenzind und Marco Werden.
An welche Szene im damaligen Spiel denkt Armin Berchtold (2. v.l.) wohl hier?
v.l.n.r.: Marius Bösch, Andy Hüppi, Jean-Noël Honegger und Karin Stalder

26 Jahre später haben sich die Helden von damals nun wieder getroffen. Dank der Organisation von Marco Seeholzer (erzielte in der Saison 14 Treffer) und SCRJ-Legende Fritz Bhend haben sich fast alle Spieler und der Staff heute im Restaurant Lo in Jona getroffen. Angedacht war zwar der gemeinsame Besuch am SCRJ Match gegen Lugano, doch aus bekannten Gründen dislozierte man dann ins Restaurant Lo in Jona.

Wie ein Klassentreffen – nur schöner

Es war irgendwie so, als wenn man sich an einem Klassentreffen befindet. Da ist Laurent Stehlin, der extra aus La Chaux-de-Fonds angereist kam, da ist allen voran natürlich Pekka Rautakallio mit seiner Gattin Arja, da sind sie alle, die kommen konnten, um die grosse Zeit und die „grosse Sache“ (Pekka Rautakallio) noch einmal in der Erinnerung hoch leben zu lassen.

Es fehlten nur wenige: Die beiden Ausländer Tom Bissett und Ray Allison, die in jener Saison für 65 Tore verantwortlich zeichneten. Daneben konnten auch Hans Kossmann, Markus Naef, Daniel Bünzli, und Patrick Götz nicht dabei sein.

uppps... was sagt da wohl Monsieur Laurent Stehlin (l), dass Christian Hofstetter gleich so das Gesicht verzieht
illustre Runde: Marco Werder(2.v.r..) , heute CEO beim HC Lugano mit Turi Camenzind (ganz links), Marc Haueter und Marco Seeholzer

Einer der grossen Stützen der Saison, Marius Bösch meinte stellevertretend für wohl alle: „Es läuft mir immer noch kalt den Rücken runter, wenn ich an die Saison und an das letzte Spiel denke.“ Der Keeper, der mittlerweile als Coach arbeitet, bezeichnet es als das wohl prägenste Ereignis seiner Hockeykarriere.

haben den Abend organisiert: Fritz Bhend und Marco Seeholzer
Marius Bösch und Bruno Hug in der Mitte: was für ein toller Abend, was für tolle Erinnerungen
Marc Haueter und Michel Häbig frischen Erinnerungen auf

„Wie wenn wir nie weg gewesen wären..“: 26 Jahre hat man sich also aus den Augen verloren, heute werden all die Erlebnisse, die Ereignisse und die grossen Momente noch einmal Revue passieren gelassen. Zum Beispiel auch die Nacht nach dem Aufstieg – unvergesslich, lange, sie sollte und wollte nicht mehr enden. Ob das auch nach diesem Wiedersehen der Fall ist, entzieht sich der Kenntniss des Redaktors. Zu vermuten ist es allenthalben – gelernt ist gelernt.

Erkennen Sie diesen jungen Burschen, der nach dem Spiel eine Bierdusche über sich ergehen lassen musste? Es ist der damalige Präsident, Bruno Hug

Geniessen Sie im anschliessenden Video nochmals das entscheidende Spiel gegen Lausanne. Es wird nochmals die schönen Erinnerungen an das grosse Ereignis aufleben lassen.

Rolf Lutz, Linth24