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Rapperswil-Jona
14.04.2021

Foodsharing im Zeughausareal Rapperswil-Jona

Die foodsharing-Initiative fördert das Bewusstsein für verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.
Die foodsharing-Initiative fördert das Bewusstsein für verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Bild: Linth24
Vom 12. bis 17. April ist Rapperswil-Jona Teil der Nachhaltigkeitswoche NHWR 2021. Alle Mitglieder, auch die Community in Rapperswil, arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.

Mit der Nachhaltigkeitswoche 2021 starteten am Montag in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Fachhochschule Ostschweiz Campus RJ verschiedene Aktionen. Von Energie-Optimierung über Nachhaltigkeit bei Kleidung bis zu Global Happiness finden Ausstellungen, Vorträge und Online-Seminare statt. Ein besonderes Projekt ist der Fairteiler, eine Station für das Teilen von brauchbaren Esswaren. Die Initiative  foodsharing.network, die sich gegen Lebensmittelverschwendung engagiert, testet mit einer Probewoche den Standort im Zeughausareal.

Essen retten statt fortwerfen

Die Organisation der Lebensmittelretter läuft über eine Online-Plattform. Dort vernetzen und koordinieren sich die Foodsaver/Foodsharer in verschiedenen Städten und Regionen. Alle Mitglieder, auch die Community in Rapperswil, arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. foodsharing ist und bleibt kostenlos, nicht kommerziell, unabhängig und werbefrei.

Mitmachen und helfen

Die Mitgliedschaft steht Jeder und Jedem offen, ist aber zum Wohl und Schutz aller Beteiligten, den Foodsavern und den Partnerfirmen an Regeln gebunden. Firmen, welche die noch brauchbaren Lebensmittel der Initiative zur Abholung bereitstellen, werden nicht öffentlich genannt. Die Mitglieder von foodsharing verteilen die Lebensmittel nach der Abholung an Bedürftige, richten Essenskörbe zur Abholung durch Andere ein oder füllen die öffentlich zugängigen Fairteiler.

Die Mitgliedschaft ist zum Wohl und Schutz aller Beteiligten, den Foodsavern und den Partnerfirmen an Regeln gebunden. Bild: Linth24

Jeder nimmt was er wirklich braucht

Im Container auf dem Zeughausareal befindet sich ein Kühlschrank für Frischwaren wie Gemüse, Früchte, Milchprodukte, Sandwiches und Ablageflächen für Lebensmittel, die keine Kühlung brauchen. Seit Montag zum Beispiel Mayonnaise, isotonische Getränke, Argentinisches Chimichurry für Grilladen, Fleisch-, Cocktail- und Café de Paris Saucen und Kichererbsen-Tofu.  Der Fairteiler wird regelmässig kontrolliert und gereinigt. Der Inhalt richtet sich ganz nach dem, was die Partnerfirmen zur Verfügung stellen.

Die foodsharing-Initiative fördert das Bewusstsein für verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Der Dauerbetrieb des Rapperswiler Fairteilers ist ab 28. Mai geplant.

Im Container auf dem Zeughausareal befindet sich ein Kühlschrank für Frischwaren wie Gemüse, Früchte, Milchprodukte und Sandwiches. Bild: Linth24
Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24