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Kanton
30.03.2021

Krawall-Chaoten bleiben nicht ungestraft

Diese Jugendlichen bleiben nicht unbestraft. Bild: Matilda Good
Nachdem am Freitag in der St.Galler Innenstadt Jugendliche randalierten, prüft die Polizei allfällige Strafmassnahmen. Einige Anzeigen sind momentan bei der Staatsanwaltschaft in Bearbeitung.

Die Randalierer, welche am Freitag in der St.Galler Innenstadt einen grossen Polizeieinsatz auslösten, kommen nicht ungeschoren davon. Insgesamt sei ein Sachschaden von mindestens 40'000 Franken entstanden. Bis heute sind bei der Kantonspolizei St.Gallen 15 Anzeigen wegen Sachbeschädigung eingegangen. Doch wie Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen gegenüber «FM1today» sagt, sei der Schaden deutlich höher. Zum Beispiel die Reinigung der Stadt ist noch nicht einberechnet.

Anzeigen für die Jugendlichen

Für Fälle der Körperverletzungen ist die Stadtpolizei St.Gallen zuständig. Auch Dionys Widmer, Mediensprecher Stadtpolizei St.Gallen, sagt gegenüber dem Newsportal, dass noch keine Jugendlichen verhaftet wurden. Am Freitagabend mussten jedoch neun Jugendliche zum Polizeiposten antraben. Sobald alle Abklärungen gemacht seien und das Material ausgewertet sei, werden die Anzeigen der Staatsanwaltschaft übergeben. Bis dorthin vergehen noch einige Wochen.

Party ja, Vandalismus nein

Nach dem Wochenende hat die Partei der Jungen Grünen eine Stellungnahme zu den Ausschreitungen vom 26. März 2021 verschickt. Sie distanzieren sich von den Partymachern. Sie haben zwar Verständnis, dass Jugendliche ausgelassen feiern wollen, verstehen jedoch nicht, warum dies mit Gewalt und Vandalismus geschah.

«Für die Jungen Grünen ist es in Ordnung, die Massnahmen des Bundes kritisch zu hinterfragen, dennoch ist es wichtig, dass wir uns momentan daran halten, denn ansonsten rückt das Ende der Pandemie weiter in die Ferne.»
Junge Grüne St.Gallen

Abschliessend schreibt Leonina Kuhn, Co-Präsidentin der Jungen Grünen St.Gallen: «Es sei super, dass ein Grossteil der jungen Menschen auf illegale Partys verzichtet und so Rücksicht auf andere nimmt. Wir hoffen, dass wir schnellstmöglich wieder miteinander anstossen können.»

Désirée Gächter, Linth24/stgallen24