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Schmerikon
10.03.2021
10.03.2021 06:22 Uhr

Velofahrverbot auf der Seepromenade Schmerikon?

Der Schmerkner Gemeindepräsident fürchtet Velo-Unfälle auf der Seepromenade und will präventiv handeln. Bild: Linth24 / ZVG
Nach einer Reihe teils schwerer Velo-Unfälle in Schmerikon will Gemeindepräsident Brunschwiler reagieren. Da Belagsausbesserungen nicht mehr reichen würden, erwägt er ein Fahrverbot.

Zwischen Anfang August 2020 und Anfang März 2021 ereigneten sich in Schmerikon vier Unfälle mit Velos und E-Bikes – zwei davon endeten tödlich. Eine notorische Gefahrenstelle wurde danach von der Gemeinde saniert.

Doch für Gemeindepräsident Félix Brunschwiler sind das nur «Kleinstmassnahmen», wie er in der Linth-Zeitung sagt. Er selbst beobachte E-Bike- und Rennvelo-Fahrer, die in «unverhältnismässig hohem Tempo» in Schmerikon unterwegs seien, auch auf dem Strandweg und auf der Seepromenade. Dort begegnen sich auf engem Raum Zweiräder und Fussgänger inklusive Kinder. Brunschwiler sieht auf der Seepromenade deshalb ein Unfallpotenzial, das dringend entschärft werden müsse.

Entflechtung oder Velofahrverbot?

Brunschwiler findet, es brauche langfristig eine Entflechtung von Zweirad- und Fussgängerverkehr, etwa in Form eines separaten Velowegs nördlich der Bahngleise.

Da diese Entflechtung des Langsamverkehrs auf sich warten lässt, bringt er in der Linth-Zeitung eine einschneidende Massnahme ins Spiel: ein zeitlich befristetes Velofahrverbot entlang der Seepromenade, auf Höhe des Bahnhofs. Das sei vertretbar, denn es gehe auch darum, «einen tödlichen Unfall mit Kindern zu verhindern».

Redaktion Linth24