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Kanton
01.03.2021
03.03.2021 14:44 Uhr

Volk kämpft für Lockdown-Ende

Freie KMU-Apéros auf den Dorfplätzen heute 1. März um 18 Uhr: «Wir wollen wieder leben» Bild: zvg
Die Bevölkerung soll das baldige Ende des Lockdowns feiern. Die Organisation freie-kmu.ch organisiert heute 1. März auf den Dorfplätzen von Amden, Weesen, Uznach, Goldingen und Fischmarktplatz Rapperswil um 18 Uhr einen Apéro.

Der neu Verband Freie KMU (www.freie-kmu.ch) organisiert die am 1. März beginnenden «STOPP LOCKDOWN» Apéros (maerz-aperos.ch). SVP, Jungfreisinnige und der Schweizer Gewerbeverband werben damit für eine schnelle Beendigung des Lockdowns und den Start in ein normales Leben. Mehrere West- und Deutschschweizer Kantone würden sich ohnehin nicht mehr an alle Massnahmen des Bundesrats halten, wie die KMU-Organisation mitteilt. Daniel Trappitsch, Gründungsmitglied des Verbands sagt: «Das ganze soziale Leben leidet, wir wollen deshalb ab dem 1. März diese Apéros in der ganzen Schweiz durchführen.»

«Politiker sind nicht mehr für uns da»

Florian Mächler aus Goldingen, der dortige Apéro-Organisator, findet die Idee hervorragend: «Das vergangene Jahr hat deutlich aufgezeigt, dass unsere Regierung, die meisten Politiker und auch Berufsverbände nicht mehr für uns da sind. In einer Zeit, in der der regionale Zusammenhalt verloren geht, ist die Rückbesinnung auf den persönlichen Austausch im eigenen Dorf deshalb notwendiger denn je.»

Man trifft sich mit Freunden

An den «März-Apéros» soll man sich mit Freunden ab 18 Uhr auf den jeweiligen Dorfplätzen treffen. Im Linthgebiet finden in Amden, Weesen, Uznach, Goldingen und auf dem Fischmarktplatz in Rapperswil die Apéros statt.
Jeder darf etwas mitbringen, die Treffen sind angemeldet und erlaubt. Laura auf der Maur, Pressesprecherin des Vereins Freie KMU, sagt: «Unser Verband organisiert Aktions- und Informationskampagnen in Zusammenarbeit mit regionalen KMU.» Man wolle das kulturelle Leben, Traditionen und Werte fördern und bewahren. Die Menschen sollen sich wieder auf den lokalen und regionalen Konsum besinnen; weg von Internetplattformen aus dem Ausland. Jeder stärke damit die Schweizer Wirtschaft und die Freude am sozialen Zusammenhalt.

Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24