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Schmerikon
25.02.2021
25.02.2021 11:26 Uhr

Corona-Schlange in Schmerikon aufgetaucht

Die steinige Schlange wächst langsam aber sicher in der Frühlingssonne. Bild: Linth24
Am Strandweg in Schmerikon wurde eine neue Schlangenart gesichtet: Die «serpentes lapis corona». Die Bevölkerung wird aufgerufen, diese zu besichtigen und zu pflegen.

Spaziergängern und Velofahrern auf dem Strandweg in Schmerikon Richtung Rapperswil ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass sich am Wegrand eine neue Schlange sonnt. Ausgesetzt wurde sie von Simone Güntert aus Uznach. «Die Idee für die Schlange hatte ich aufgrund meiner momentan unfreiwilligen Corona-Auszeit. Ich arbeite als Koch in der Wirtschaft zum Hof in Bollingen und fahre normalerweise täglich mit dem Velo auf dem Strandweg zur Arbeit.»

Um der Untätigkeit in dieser komischen Zeit etwas Positives abzugewinnen, hatte sie diese kreative Idee: «Ich dachte, ich starte eine Corona-Steinschlange für Kinder und Spaziergänger die Lust haben, ihre Gedanken, Freude, Unmut oder Frust an einem Stein auszulassen und den Stein dann hinzulegen. So wird die Schlange hoffentlich bis nach Rapperswil wachsen und eine Geschichte erzählen.»

Simone Güntert aus Uznach: «Da ich wegen Corona nicht arbeiten darf, kam mir die Idee mit der Schlange.» Bild: Linth24

Unbegrenzte Kreativität

Nachbarn, Schulkinder und Passanten haben seither ihren Beitrag zu dieser tollen Aktion geleistet und es ist zu hoffen, dass es täglich mehr werden. Lawrence aus Rapperswil, der durch seine Eltern vom Projekt erfuhr, legt auch seinen Stein nieder. «Ich finde das eine gute Idee, es ist mal etwas Positives und jeder hat seinen eigenen Stein.» Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und es ist zu hoffen, dass die Schlange intakt bleibt, täglich weiterwächst und Simone Güntert bald wieder auf ihrem täglichen Arbeitsweg begleitet.

  • Lawrence aus Rapperswil: «Gute Idee, ich habe meinen Stein schon hingelegt.» Bild: Linth24
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  • Mit einem freundlichen Kommentar an der Seite liegt die Schlange am Wegrand und wird länger und länger. Bild: Linth24
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Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24