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Leserbrief
Gesundheit
19.02.2021

«Maske schützt vor Bussen – nicht vor Viren»

Jürg Rückmar aus Pfäffikon fragt: «Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen?» Bild: Linth24
Linth24-Leser Jürg Rückmar schreibt mit Blick auf die durchschnittliche Sterblichkeit: «Es gibt sehr viele Ungereimtheiten zwischen den getroffenen Massnahmen und den Zahlen der Verstorbenen.»

«Aerosole sind ein Gemisch aus Luft und winzigen, flüssigen oder festen Teilchen. Diese sind zu einem großen Teil kleiner als 5 Mikrometer, daher können sie zwischen den Maschen von Stoffmasken nach außen dringen.

Darum steht in der Gebrauchsanleitung vieler der aktuell gebrauchten Masken im Kleingedruckten ja auch: 'Schützt nicht vor Viren'.

R-Faktor 1 bereits im März 2020

Infolge der Erhöhung von einfachen Massnahmen wie Distanzhalten und Hygienevorschriften, wurde gemäss einer statistischen Auswertung der ETH Zürich bereits am 13. März 2020 der R-Faktor 1 erreicht, der zum bundesrätlichen Ziel erkoren worden ist, um damals den Kampf gegen die von der WHO ausgerufene und vom Bundesrat übernommene Pandemie aufzunehmen.

Todesfallzahlen in Kontext stellen

Die wöchentlichen Todesfallzahlen des Bundesamtes für Statistik stehen jedem Bürger offen – man muss sie nur herunterladen und aus einfachen Zahlen eine sinnvolle Information generieren, indem man die Zahlen in einen gewissen Kontext stellt.

Ich habe das gemacht und dabei einmal die durchschnittliche Sterblichkeit der letzten 11 Jahre miteinander verglichen. Spannend ist dabei die zweittiefste Todesfallrate bei den 0-64 Jährigen, was wahrscheinlich auf weniger Unfalltote schliessen lässt und somit einen effektiven, positiven Aspekt darstellt bei all den Zwangsmassnahmen der Regierung.

Erhöhte Sterblichkeit der älteren Menschen

Man erkennt natürlich dabei sofort die erhöhte Sterblichkeit der älteren Menschen und wenn man das ø Todesfall-Alter der mit oder an Corona Verstorbenen von 86 herbeizieht, dann ist es wohl so, dass vor allem bei den über 80-jährigen Mitmenschen eine deutlich erhöhte Sterblichkeit auszumachen ist. Was wir nun aber erst in zwei Jahren wirklich wissen werden ist, was denn die genauen Gründe für diese Übersterblichkeit bei den älteren Senioren gewesen sind, weil bis heute die Todesfall-Gründe erst bis und mit 2018 abrufbar sind und offensichtlich diese Angaben vom BfS immer mit einer 2-jährigen Verspätung publiziert werden.

Die Regierung weist schon mal vorsorglich darauf hin, dass dies an Corona liegen muss – wieso eigentlich? Wie steht es mit erhöhten Selbstmordraten von isolierten Menschen oder von Leuten, die wegen der Corona-Massnahmen ihren Job verloren haben? Wie steht es mit den vielen zusätzlichen schweren Lungenentzündungen, welche durch das Tragen von Masken in allen Lebenslagen verursacht werden, weil Abfallstoffe des Körpers gleich wieder eingeatmet werden?

Sehr viele Ungereimtheiten

Es gibt eigentlich sehr viele Ungereimtheiten zwischen den getroffenen Massnahmen und den Zahlen der Verstorbenen, welche neben den Zahlen der Intensiv-Patienten wohl viel wichtiger wären, als all die unnützen Pseudo-Zahlen von positiv Getesteten, welche aufgrund eines gemäss WHO unsicheren Testverfahrens festgestellt wurden und immer noch werden.

Bussen der Polizei

Und jetzt geht die bundesrätliche Plagerei in die nächste Runde: Bei falschem Tragen oder Verweigerung der Maske ist die Polizei befugt, rechtsgültige Bussen zu verteilen – dies, obwohl die Maske erwiesenermassen nicht vor dem Virus schützt! Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen?»

Jürg Rückmar, Päffikon SZ